@Bibo & Okka & alle Mitlesenden
Das ist schon korrekt, es macht keinen Sinn, sich einfach etwas aus der
Bibel rauszusuchen, was man für sich selber gerade am besten gebrauchen
kann. Darum geht es nie, bzw sollte es nie gehen.
Es geht darum, ob ich weiß, was Gott schon längst getan
hat, nicht
darum, was er für mich tun soll.
Du wirst dir einen Wolf beten können, du wirst Gott
NIE dazu bewegen,
etwas gegen sein Wort zu tun. Daher ist es erstmal wichtig, dass ich selber
weiß, was Gott für seine Kinder schon alles erledigt hat, was er uns schon
geschenkt hat. Und das mache ich mir bewußt, in dem ich schaue, was sein
Wort dazu sagt. Und dazu gehört auch, dass ich mir darüber im Klaren bin,
dass ich ein Kind Gottes im neuen, besseren Bund bin und nicht ein Knecht
Gottes (Volk Israel) im alten Bund.
Jesus hat für uns eine völlige Erlösung erwirkt, die gilt uns, seinen Kindern,
das gab es für das Volk Israel zu Zeiten des alten Bundes nicht.
Wenn ich schaue, was David, Abraham, Mose
oder sonst wer
im alten Bund getan hat, ihnen passiert ist, dann
bin ich mir dabei stets bewußt, welchen Stand sie hatten und welchen Stand ich/wir haben.
Wir haben einen besseren Bund, der auf besseren Verheißungen gegründet
ist (Hebr. 8, 6-7).
Das ist der Weg, auf dem ich mich befinde (und Anni und einige andere auch).
Auch wir sind auf dem Weg, und es wird immer besser.
Und auch wir schauen, was Jesus getan hat, denn er hat ein Leben vorgeführt,
wie es 100% im Geist ist. Und da sollen alle Christen hin.
Jesus selber hat gesagt, dass
wir die Werke tun werden, die er tat,
und noch größere.
Im Klartext bedeutet das sogar, du kannst das Evangelium nehmen, und
da wo Jesus steht, deinen Namen einsetzen, (ok, Kreuzigung brauchst du
nicht mehr, hat Jesus endgültig getan).
Wir sind eins mit Jesus, nicht mehr wir leben, sondern Christus lebt in uns.
Wir sind mit
IHM identifiziert.
Nicht mehr zwei, sondern
einer!
Es ist wichtig, dass ich mir meiner Kindschaft, meiner königlichen Kindschaft,
des Sieges, den Jesus erwirkt hat, bewußt bin.
Wenn ich weiß, dass ich den Sieg schon habe, dann brauche ich nicht mehr
kämpfen.
Lies mal 2.Kor 3, 14-18
Wenn ich mich als Christ im alten Bund "rumtummel", dann liegt die Decke
der Verblendung drauf, ich mache mich quasi eins mit dem Volk Israel,
die erkennen Jesus uns sein Handeln auch nicht.
Darüber sollte man sich schon im klaren sein.
Wir leben im neuen Bund, Jesus hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des
neuen Bundes, den sollen wir verkündigen (2.Kor.3,6).
Und ja, das mit den Schafen ist ein gutes Beispiel.
Wenn wir uns nach den Erfahrungen andere richtten, dann hüpfen
wir ihnen einfach hinterher.
Daher ist der Maßstab immer Gottes Wort, danach richten wir uns.
Es ist ein Prozeß, ein Weg. Jeder muss sich selber die Frage stellen,
ob er gehen will, und wie er gehen will.
Gottes Wort ist schärfer als ein zweischneidiges Schwert, und gerade die Seele,
dein Fleisch bekommt es zu spüren, und bei mir ist es so, dass mein Fleisch
versucht, eine Entscheidung schwer zu machen bzw. sie nur halbherzig
zu treffen. Aber auch hier lerne ich immer mehr, meine Seele unterzuordnen
und im Geist zu wandeln und zu herrschen. Dazu habe ich mich entschieden.
Dazu gehört natürlich, dass man sich vom Heiligen Geist leiten läßt.
Er ist unser Helfer und Beistand, und er arbeitet mit Gottes Wort,
und ausschließlich mit Gottes Wort zusammen. Eine "Eingebung", die
keine Grundlage in Gottes Wort hat wird
NIE vom Heiligen Geist gekommen
sein. Die Bibel sagt, dass der Heilige Geist nur das wiedergibt, was er den
Vater und den Sohn sagen hört. Dazu gehört auch, dass Jesus uns einen
neuen Bund geschenkt hat.
Es ist ausgeschlossen, dass der Heilige Geist uns,
die wir Kinder sind, in den alten Bund (wo wir Knechte wären, zudem galt
der alte Bund ausschließlich den Juden, wir waren Heiden) führt.
Unsere Seele macht das vielleicht, unsere Gefühle oder unsere noch nicht
erneuerten Gedanken, aber nicht der Heilige Geist.
Und ja, wir sollen weise sein, mit dem, was wir von uns geben.
Daher ist es z.B. ein Unterschied, ob ich zu Geschwistern rede (wie ihr es
seit)
oder zu Heiden (hört sich zwar doof an, die Bibel sagt es aber so).
Den einen soll ich das Evangelium verkündigen, mit den anderen bin ich
dabei, Jünger zu werden (kommt von disciple = diziplinieren).
Und da steht es jedem frei, zu sagen: Jo, da gehe ich mit, oder nein, das sehe
ich anders.
Man kann (soll auch) jede Aussage anhand der Bibel prüfen.
Man sollte das "Prüfmittel" aber auch so einsetzen, wie es gewollt ist.
Wenn ich als Maurer mein Zollstock nicht richtig einsetze, dann
bekomme ich auch nicht das Ergebnis heraus, was eigentlich herauskommen
sollte.
Dann kann die Länge einer Wand stimmen, aber weil ich meinen Zollstock
falsch anlege oder nicht ganz ausklappe (nicht das ganze Wort Gottes betrachte),
dann komme ich zu einem falschen Ergebnis.
Und auf ein falsches Ergebnis folgen falsche Entscheidungen.
Vielleicht reißt man eine Wand ein, die richtig war.
Vielleicht läßt man alte Mauern stehen, obwohl sie nicht richtig sind.
Und alles nur, weil man "nicht richtig angelegt" hat.
Bei mir war das vor gut drei Jahren so, dass ich zu Gott gebetet habe.
Ich wußte nicht mehr, was richtig und was falsch war, denn plötzlich stand
ich vor der Entscheidung, vieles meines bissherigen "Christseins" abzulegen
und was neues, anderes dafür anzunehmen.
Und ich habe mich im Gebet einfach auf Gottes Verheißung gestellt.
Ich habe gesagt: Wenn das wahr ist, was ich da gerade gelesen habe (Schlachtet
die Heiligen Kühe der Irrlehre), dann zeige mir das.
Du hast in deinem Wort versprochen, dass du willst, dass jeder zu Erkenntnis
der Wahrheit kommt, dein Wort ist die Wahrheit, und dein Heiliger Geist
wird uns da hineinführen.
Und darum bitte ich dich, fülle mich mit deinem Heiligen Geist, und Heiliger
Geist, ich danke dir, dass du mein Helfer und Lehrer bist, der mich in
alle Wahrheit leitet.
Ich habe mich auf Gottes
Wort und seinen
Geist total eingelassen.
Seit dem geht es nur noch vorran.
Es gab auch Dinge, die bei mir/uns anders gelaufen sind, als es Gottes
Wort sagt.
Na und? Macht es deshalb Gottes Wort unwahr? Nein, tut es nicht, und
es bricht mir nicht den kleinsten Zacken aus der Krone, ich stelle mich
weiterhin auf sein Wort, weil ich absolut sicher bin, dass es wahr ist.
Daher habe ich schon mal gelernt, dass es einen riesen Unterschied
macht, ob ich zu dem Berg spreche, oder über den Berg spreche.
Es macht einen riesen Unterschied, ob ich Dinge im Geist tue, oder im Fleisch.
So, reicht erstmal, "müsst" ihr ja auch noch alles lesen
