Hallo liebe Minnie,
finde ich gut, dass dich die Temperaturen nicht abhalten.
minnie hat geschrieben:
Als Erstes stellte sich mir die Frage: Welche Motivation sollten Wissenschaftler haben eine
Theorie zu entwickeln, um „Gott“ wegzudiskutieren/ zu leugnen?
Zum einen kann ich dir eine sehr simple, biblische Antwort geben,
aber die wird uns hier nicht "weiterbringen".
Warum sie Gott wegdiskutieren wollen?
Weil sie dann niemanden gegenüber für ihr Leben verantwortlich sind,
weil es keine Hölle gibt, keine Verdammnis.
Darwin hat es sich selbst auf die Fahne geschrieben, die Entstehung der
Arten
ohne einen Schöpfer zu erklären.
Seine Absicht war nicht, wie die Arten entstanden sind, sondern wie sie ohne
Gott entstanden sind (das zum Thema Neutralität der Forschung)
minnie hat geschrieben:
Die Evolutionstheorie ist nicht wie der Glaube etwas „Fertiges“. Sondern es ist eine Theorie die durch das gesammelte Wissen entsteht (immer noch). Das ist finde ich genau der umgekehrte Weg. Wenn ich die Schöpfung beweisen will, kann ich vorhandene Daten nehmen um sie so auszulegen, dass sie für die Schöpfung sprechen. Die Wissenschaft ist aber nun von genau der anderen Seite herangegangen. Man hat Daten gesammelt/sammelt sie immer noch und versucht sie zu einem möglichst schlüssigen Bild zusammenzufügen.
Aber das ist der Punkt, sie ist nicht aus dem Wissen heraus entstanden
bzw. wächst sie, sondern aus der Interpretation des Wissens.
Vor gut einem Jahr war ein Bericht im National Geographic über Evolution.
Dort hat ein Wissenschaftler gesagt, dass es wie ein Puzzle mit 1000 Teilen ist,
bei dem 999 !!! fehlen.
Wie oft mußte das vorhandene, als "quasi bewiesene" wieder umgeworfen werden,
weil man plötzlich etwas fand, was die ganze Sache über den Haufen warf?
Nimm doch mal den Quastenflosser.
Soll das der Übergang vom Wasser zum Land sein.
Man hat ja sogar
eindeutig eine Lunge identifizieren können.
Dummerweise hat man in den 50ger Jahren einen lebend gefangen (mittlerweilte sogar sehr viele).
Zum einen ist er nicht wie behauptet vor Millionen von Jahre ausgestorben,
und was als Lunge identifiziert wurde war sein Lipidsack, weil er ein Tiefseefisch (und nicht ein Küstenfisch) ist!!
Nebraska-Mensch, sagt dir das was (oder war es der Piltdown)?
AUs nur einem Zahn hat man einen ganzen neuen "Arm" der Abstammung
von Urmenschen gemacht, bis man den zu dem Zahn gehörigen Kiefer
gefunden hat, der ncht nur sehr jung war, sondern auch noch zu einem Schwein gehört.
Das hat alles nichts mit Wissen zu tun, sondern rein mit Interpretation.
minnie hat geschrieben:
Zum Thema: Muscheln auf Bergen: Ohne dass ich Geologe bin, aber soweit ich mich an meinen Erdkundeunterricht erinnern kann, gibt es relativ „einfache Erklärungsmöglichkeiten“, wie die da hingekommen sind: Plattenverschiebungen haben zur Entstehung von Bergen geführt. Wenn diese Platten davor unter Wasser waren, haben die Berge sich die Muscheln einfach selbst „mitgenommen“.
Dabei hat man dir anscheinend nicht erzählt, dass zu diesem Szenario
die Muscheln älter sein müssen als die Berge.
Dummerweise sind sie das nicht.
Und schau dir mal an, wo überall Berge sind, und wie weit die von der Küste entfernt sind.
Wenn da sogar mal Wasser war, dann in den flachen Gebieten drumrum
zwangsweise auch.
Sehr schlechte Lebensbediengungen für Landtiere.
minnie hat geschrieben:
Auch zur Aussage über die versteinerte Glocke möchte ich eine kurze Anmerkung machen. Also nach dem was ich gelesen hab, kann das je nach Mineral und „Schlammgehalt“ des Wassers auch sehr viel schneller gehen. Außerdem sehen die Wissenschaftler sich so einen Fund ja auch nicht nur einmal kurz an und sagen „Ach so, versteinert… na dann ist es ein paar Tausend Jahre alt.“ Die führen doch unterschiedliche Versuche durch um das Ergebnis zu verifizieren, sie vergleichen unterschiedliche Funde, aus unterschiedlichen Epochen…
So, bist du da so sicher?
Ein Freund von mir (ist der Chemiker aus Bremen) war vor kurzem in
einer Tropfsteinhöhle).
Dort hat die Führerin erzählt, dass die Stagniten und Stalagniten im Laufe
der Millionen von Jahren entstanden sind.
Als er sie darauf aufmerksam machte, das oben an der Decke am Stromkabel
für das Licht sich bereits Stagniten (oder Stalagniten) von mehreren cm länge
gebildet haben, hat sie nur "dumm aus der Wäsche" gekuckt und konnte
das auch nicht erklären.
Im Moment ist es mir auch nicht bekannt, wie man das Alter so konkret von
Versteinerungen bestimmt.
Bei Fossilien macht man es durch die Leitfossilien.
Das hat allerdings mit "Messungen" nichts zu tun.
minnie hat geschrieben:
Was in der Wüste los war? Keine Ahnung. Habe ich noch nie etwas drüber gehört. Vielleicht eine Dürre- Periode oder Seuche, die zum Massensterben geführt hat? Vielleicht ja auch eine Sintflut. Aber spricht das dann gegen die Evolutionstheorie? Ich weiß auch darüber relativ wenig (leider). Aber ich glaube im Laufe der Erdgeschichte gab es viele Fluten in den unterschiedlichsten Regionen der Erde. Das Klima verändert sich ja auch heute noch weltweit immerzu.
Ja, eine Sintflut, wie sie die Bibel beschreibt ist definitiv der Todesstoß für
die Evolutionslehre.
Weil dann alles wieder neu von vorne anfangen muss, und dazu fehlt dann
einfach die Zeit.
Und ja, selbst die Wissenschaft kann nicht mehr leugnen, dass es überall
auf der Erde Wasser gegeben haben muss.
Weil eine globale Flut als Möglichkeit nicht akzeptabel ist, wird gesagt, dass
immer nur ein bestimmten Orten mal eine kleine Flut als Katastrophe war.
Wußtest du, dass es weltweit eine Kreideschicht gibt, und Kreide sich nur
im Wasser bildet?
minnie hat geschrieben:
Allerdings beinhaltet die Evolutionstheorie ja auch nicht die Aussage man könnte einem Hund jetzt Flügel wachsen lassen oder Ähnliches.
Doch, genau das sagt sie aus.
Nicht in den Worten, aber der Weg ist der selbe.
Aus Fische werden Reptilien, aus denen werden Vögel (Schuppen zu Federn).
Und als es den Säugetieren zu langweilig wurde, gingen sie zurück ins
Wasser. Angeblich stammen Schweine und Wale vom selben Ursprungstier ab.
Wie soll das gehen?
Hat das "Urschwein" einfach lange genug im Wasser gestanden, bis aus den Beine Flossen wurden,
die Zitzen sich so verändert haben, dass man unter Wasser daran säugen kann,
ohne zu ertrinken?
Und dann mußte das Urschwein auch noch nebenbei auf die Idee kommen,
dass das, was an Land so gut wie tötlich ist, nämlich eine Steißgeburt,
im Wasser überlebensnotwendig für die Jungtiere ist, damit sie nicht ertrinken.
Alleine solche Abhängigkeiten lassen mich zweifeln, dass die Evolutionslehre recht haben könnte.
minnie hat geschrieben:
Anhand von Übereinstimmungen der DNA unterschiedlicher Lebewesen wird darauf geschlossen, dass unterschiedliche Arten unterschiedlich eng miteinander verwandt sind und Nachfahren eines Urtieres sind, (das heute nicht mehr lebt.)
Richtig, es wird daraus geschlossen.
Nur hat man weder das Urtier noch seine DNA.
Und wenn man schaut, wie sehr wir auch mit Drosophilia (Taufliege) DNA-technisch verwand sind, dann rückt es das auch wieder in ein etwas anderes Licht.
minnie hat geschrieben:
Wenn Du so sehr an das glaubst, was in der Bibel steht, dann braucht man das aber auch überhaupt nicht groß diskutieren.
Und dabei war ich noch vor ein paar Jahren ein glühender Verfechter
der theistischen Evolution

minnie hat geschrieben:
Die Bibel ist ja nicht der Koran (Das Wort Gottes).
Wenn ich dich hier jetzt richtig verstanden habe, dann ist die Bibel nicht
Gottes Wort, der Koran aber wohl?
Diese Aussage in einem christlichen Forum hat schon charme

Oder habe ich dich falsch verstanden?
minnie hat geschrieben:
Und diejenigen, die die Bibel geschrieben haben, waren ja auch nicht dabei (bei der Schöpfung), oder?
Jein.
Da der Heilige Geist die Schreiber inspirierte, und er sehr wohl dabei war,
ist es quasi ein halber Augenzeuge-Bericht (wenn man Gott glaubt).
minnie hat geschrieben:
Und ja: mit Sicherheit bin ich in meiner Meinung stark von dem geprägt was ich bisher gelesen habe. Aber sie erscheint mir auch als sehr vernünftig.
Kein Problem, da stand ich auch schon mal.
Bis ich mich mal etwas mehr und kritisch damit befaßt habe.
minnie hat geschrieben:
Was meintest Du denn damit „(Ist schon Komisch, im Forum bei der Arbeit kommen auch die selben Themen / Ansichten usw. )“ ?
Bei der Arbeit haben wir ein Intranet, und da gibt es ein Forum,
wo wir uns auch über dieses Thema unterhalten, daher sind mir bis jetzt
eure Antworten weder fremd noch unerwartet.