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 Betreff des Beitrags: Ich hab da mal ne Frage !
Neuer BeitragVerfasst: 16/5/2006, 13:43 

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@Motte : vielen Dank für deine ausführliche Antwort ! (Siehe " Wie sprecht ihr Menschen auf den Glauben an")

Deine Antwort klingt absolut korrekt ! Trotzdem frage ich mich, ob man die "Biblischen Wahrheiten" so auslegen kann.
Wenn du schreibst: Ich kann meinen Namen an Jesus Stelle einsetzen, weil wir eins sind, dann sehe ich das etwas anders.
Du schreibst- Nicht mehr zwei sondern einer !
"Nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir " - bedeutet aber nicht, daß ich Christus bin. Ich bin nicht ein und der selbe ´mit Christus ! (War übrigens die erste Lüge Satans: Ihr könnt so sein wie Gott ! 1. Mose 3,5)
Für mich wahr ist aber: Daß wir mit Jesus über die Mächte der Finsternis herrschen. Diese Macht liegt aber nicht bei uns, sondern bei Jesus, der durch den Heiligen Geist in uns ist.
Der Unterschied zwischen dem was Du und ich schreiben liegt in kleinen Feinheiten, die aber entscheidend sind.

Zu der Stelle in 2.Kor.:
Bei der STelle in 2. Kor. 3,16 steht: Wenn es sich (Israel mit der Decke !)
zum Herrn wendet, wird diese Decke weggenommen- und nicht : Wenn die Israelis mal n Blick auf den neuen Bund werfen.
(Vers 6b Der Buchstabe tötet ) Daran wird wieder so deutlich: Gott möchte , daß wir uns zu ihm wenden und er erschlägt uns nicht mit Worten oder Dogmen !

Bei deinen Ausführungen frageI ich mich: Ist das deine Meinung oder die von Röhrnbach ?
Bei deinen Aussagen hören ich (noch sehr fein aber bestimmt) den O´Ton aus Röhrnbach heraus. Habe viel zu diesem Thema durchgelesen und gehört und mir fiel auf, daß alle Leute von Wort und Geist die gleichen Dinge hervorheben - alle fast in dem selben Wortlaut.
Ich hoffe, daß du den Dingen mehr auf den Grund gehst , denn sie sind da, die kleinen feinen Unterschiede zwischen der Lehre von dort und der biblischen Wahrheit. Als Beispiel, folgende Aussagen aus der Bibelschule im Herbst 2004: (Vielleicht kannst du mir die Aussagen erklären)
* Minderwertigkeitsgefühle werden durch Sündenerkenntnis geschaffen.
* Der Lifestile des "neuen Lebens in Autorität: Wir sprechen und es ist.
* Ich sitze auf dem Herrscherthron des Universums, mir ist gegeben alle Macht mit Christus.
* Unser Sitzplatz ist auf dem Herrscherthron des Universums.
* Du bist der Chef des Teufels, er muss deiner Autorität gehorchen.
* Halte der Welt keine Sünde vor. Die Welt ist tot. Wir brauchen die Welt nicht mehr von Sünde überführen.
etc...
Wegen genau solcher Aussagen bin ich super in "Hab Acht - Stellung". Ich spüre bei mir : Pass auf !
Du hast ja geschrieben, daß ich die Dinge, die ich komisch finde schreiben kann. Ich habe bei den o.g. Dingen meine Bedenken und auch Angst um Euch als Bruder und Schwester.

Fraglich finde ich auch das Interview in der Charisma 129 S. 4 mit Helmut Bauer, Leiter der Gemeinde in Röhrnbach. Er erzählt dort, wie der Heilige Geist auf inh kam - ganz unerwartet- obwohl er vorher nie wirklich etwas mit Jesus zu tun haben wollte. Es kam eine starke MAcht über ihn. Gleich darauf begannen Wunder zu geschehen und erst dann übergab er sein LEben Jesus !
Ist das biblisch ? Habe da echt Bauchschmerzen. Aber vielleicht stimmt das Interview ja auch nicht - vielleicht weißt du mehr ?

Ich finde es toll, daß ihr euch mit dem Wort Gottes beschäftigt, das sollte ich auch viel mehr machen. Könnte hier noch fortfahren, aber die Arbeit ruft !
P.S. Michel würde gerne Laura mal wieder treffen ! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 17/5/2006, 00:38 
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@Motte

Was heißt genau "Es geht nur noch vorran" (siehe deinen letzten Beitrag zum Thema) ???? Würde mich über konkrete Beispiele freuen!

Lieben Gruß,
Sonja


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich hab da mal ne Frage !
Neuer BeitragVerfasst: 17/5/2006, 23:32 

Registriert: 22/11/2005, 22:51
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Hi Bibo!

Gut, dass du die Dinge hier ansprichst, gerne werde ich dazu etwas
klärendes schreiben. Deine Anmerkungen / Fragen werde ich als Zitat einfach
reinkopieren.

bibo hat geschrieben:
Wenn du schreibst: Ich kann meinen Namen an Jesus Stelle einsetzen, weil wir eins sind, dann sehe ich das etwas anders.
Du schreibst- Nicht mehr zwei sondern einer !
"Nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir " - bedeutet aber nicht, daß ich Christus bin.

Ich habe nicht geschrieben, dass ich Jesus bin oder so, sondern dass wir
eins mit ihm sind.
Eins mit Jesus zu sein bedeutet, dass nicht ich hier bin und Jesus neben mir,
er was macht und ich etwas mache, sondern dass wir mit ihm zusammen
ganz und gar "durchtränkt" sind.
Genau das sagt auch das griechische Wort für Taufe, es kommt aus der
Färberei und bedeutet, einen Stoff so lange in die Farbe zu tauchen, bis
der Stoff komplett durchtränkt ist, dass man nicht mehr erkennen kann,
dass in der Farbe Stoff ist.
Und mein "Zitat", mit meinem Name im Evangelium an Stelle von Jesus:
Was bedeutet denn für dich die Aussage Jesu: Ihr werdet die Werke
vollbringen, die ich vollbracht habe und noch größere?
Etwas anderes als, dass wir das tun sollen / können, was er tat?



bibo hat geschrieben:
Ich bin nicht ein und der selbe ´mit Christus ! (War übrigens die erste Lüge Satans: Ihr könnt so sein wie Gott ! 1. Mose 3,5)

siehe oben.


bibo hat geschrieben:
Für mich wahr ist aber: Daß wir mit Jesus über die Mächte der Finsternis herrschen. Diese Macht liegt aber nicht bei uns, sondern bei Jesus, der durch den Heiligen Geist in uns ist.

Das mag für dich wahr sein, die Bibel sagt es aber anders.
Denn wir haben von Jesus die Autorität bekommen, über die Finsternis zu herrschen.
Durch deine neue Geburt bist du gestorben, dein altes Leben, das der Welt
angehört, ist vorbei. Und durch Jesus hast du neues Leben, von oben
her, mit göttlicher Qualität.
Zur Autorität, lies mal Lk. 10,19 Wir haben Vollmacht!
Jesus sagte auch: Vater, die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe
ich ihnen gegeben (Joh. 17,22-23).
Wir haben die gleiche Herrlichkeit bekommen.
Lies dazu auch mal Eph. 1,18-23 und Eph. 2,4-6.
Und Kol. 3, 1-11 sowie Kol 2, 9-13





bibo hat geschrieben:
Der Unterschied zwischen dem was Du und ich schreiben liegt in kleinen Feinheiten, die aber entscheidend sind.

da gebe ich dir recht.



bibo hat geschrieben:
Zu der Stelle in 2.Kor.:
Bei der STelle in 2. Kor. 3,16 steht: Wenn es sich (Israel mit der Decke !)
zum Herrn wendet, wird diese Decke weggenommen- und nicht : Wenn die Israelis mal n Blick auf den neuen Bund werfen.
(Vers 6b Der Buchstabe tötet ) Daran wird wieder so deutlich: Gott möchte , daß wir uns zu ihm wenden und er erschlägt uns nicht mit Worten oder Dogmen !

Du bist nicht Israel, du bist nicht sein auserwähltes Volk, du bist sein Kind.
Du hast einen ganz anderen Stand als Israel.
Für mich hat es eher den Anschein, du bist dir der Tragweite von 2.Kor. 5,17
noch nicht so ganz bewußt.
Du bist eine neue Schöpfung, aus Gott. Das gab es im alten Bund nicht.
Und aus Gott, dann bist du aus der Substanz Gottes (weil du Geist bist).
Wenn du aus Ton eine Tasse machst, dann ist diese Tasse aus Ton,
und nicht vom Ton gemacht.
Die Stelle aus Jesaja mit Gott als Töpfer und "wir" als Ton, denke daran,
dass ist alter Bund, die Menschen waren nicht von neuem geboren.



bibo hat geschrieben:
Bei deinen Ausführungen frageI ich mich: Ist das deine Meinung oder die von Röhrnbach ?

Es geht hier nicht um Meinungen. Wenn es meine Meinung wäre, dann
hätte ich mein eigenes Evangelium, und Menschen könnten mir hinterherlaufen.
Es geht hier um biblische Wahrheiten.
Und bisher war das einzige, was ich "dagegen" gehört habe die Begründung:
"Das war schon in der Altkirche eine Irrlehre."
Man konnte mir aber nicht sagen, warum, geschweige denn es anhand
der Bibel belegen.


bibo hat geschrieben:
Bei deinen Aussagen hören ich (noch sehr fein aber bestimmt) den O´Ton aus Röhrnbach heraus. Habe viel zu diesem Thema durchgelesen und gehört und mir fiel auf, daß alle Leute von Wort und Geist die gleichen Dinge hervorheben - alle fast in dem selben Wortlaut.

Mal so aus Neugierde, was hast du so darüber gelesen?
Was hier gepostet wird, oder was andere darüber geschrieben haben?


bibo hat geschrieben:
Ich hoffe, daß du den Dingen mehr auf den Grund gehst , denn sie sind da, die kleinen feinen Unterschiede zwischen der Lehre von dort und der biblischen Wahrheit.

Das sehe ich z.B. völlig anders (die Antwort war klar, oder? ;) )
Natürlich gehen ich (wir) den Dingen auf den Grund. Ohne den Heiligen Geist
bewege ich mich nicht mehr in Gottes Wort, denn mit dem Verstand (der
zum Fleisch gehört) wird das nichts. Gottes Wort ist Geist und muß geistlich beurteilt werden.
Und wer kann uns da besser helfen als der Autor der Bibel?



bibo hat geschrieben:
Als Beispiel, folgende Aussagen aus der Bibelschule im Herbst 2004: (Vielleicht kannst du mir die Aussagen erklären)

* Minderwertigkeitsgefühle werden durch Sündenerkenntnis geschaffen.


Ist ganz simpel.
Jesus hat die Sünde der Welt hinweggenommen, er hat für dich
den Preis bezahlt, er ist für alle Sünden gestorben und hat dich
gerecht gemacht.
Das ist dein Stand in Christus, nämlich die Gerechtigkeit Gottes.
Wenn man sich statt dessen immer wieder den Kopf darüber zerbricht,
dass man noch Sünder ist, dass man hier sündigt, und da sündigt,
dass man vielleicht noch alte Schuld irgendwo hat, dann bekommst
du ein Sündenbewußtsein, und das zieht dich runter, das gibt dir Minder-
wertigkeitsgefühle.
Du bist ein Königskind, wo sollte da Minderwertigkeit sein?
Du bist aus Gott, aus seiner Substanz, denkst du, aus Gott kommt etwas
Minderwertiges? Siehe z.B. Kol.2,13-14
Der Schuldbrief, der genge dich ausgestellt war, ist getilgt.


bibo hat geschrieben:
* Der Lifestile des "neuen Lebens in Autorität: Wir sprechen und es ist.

Zu dieser Aussage gehören ein paar Stunden Lehre, dass kann ich hier nicht
posten.
Was auf jeden Fall grundlegend dazu gehört ist das Bewußtsein von
Geist, Seele und Leib.
Wenn man sich dessen nicht klar ist, dann bekommt man mit den Aussagen
der Bibel zum Thema Sprechen oder auch Autorität echt Probleme.


bibo hat geschrieben:
* Ich sitze auf dem Herrscherthron des Universums, mir ist gegeben alle Macht mit Christus
* Unser Sitzplatz ist auf dem Herrscherthron des Universums..

Nun, Gottes Wort sagt, dass wir mitversetzt sind an himmlische Örter.
WO sind denn die himmlischen Örter?
Da, wo Gottes Thron ist und Jesus zu seiner Rechten sitzt.
WER sitzt da?
Diejenigen, die das All ganz und agr beherrschen.
Und wir sind in dieses Reicht mithineinversetzt worden.

Eph. 2,6

bibo hat geschrieben:
* Du bist der Chef des Teufels, er muss deiner Autorität gehorchen.

Jesus hat den Teufel besiegt, und uns hat er diesen Sieg gegeben.
Wir sind Teilhaber seines Sieges und seiner Autorität.
Jesus hat ihm den Kopf zertreten, er ist unter Jesu Füßen und =>
wir sind eins mit Jesus.
Warum können wir wohl im Namen Jesus Dämonen austreiben?
Weil sie gehorchen müssen, wenn jemand vor ihnen steht, der sich seiner
Autorität in Christus bewußt ist.
Wenn Jesus zu den Dämonen sprach, dann sind sie gegangen, sogar geflohen.
Ach ja, es steht auch geschrieben: Ordnet euch Gott unter und widersteht
dem Teufel, so wird er vor euch fliehen!

Es gibt eine Stelle in der Bibel, wo die Leute das einfach mal versucht haben,
ohne den Stand in Christus zu haben, und die haben gut einen auf die Socken
bekommen.

bibo hat geschrieben:
* Halte der Welt keine Sünde vor. Die Welt ist tot. Wir brauchen die Welt nicht mehr von Sünde überführen.

Brauchen wir auch nicht.
Wir sind keine Sündenbeauftragten, unsere Aufgabe von Jesus ist,
das Evangelium, die gute Botschaft zu verkünden, und nicht, ihnen
zu erzählen, was bei ihnen nicht in Ordnung ist.
Der Heilige Geist wird die Menschen von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht
überführen (Joh. 16, 8-11). Das ist sein Job, nicht unserer.
Wir sollen den Menschen der Welt keinen Spiegel und keinen Zeigefinger
vorhalten, sondern ihnen verkünden, was Jesus für sie getan hat.
Das ist Evangelisation, das ist unser Auftrag.


bibo hat geschrieben:
Du hast ja geschrieben, daß ich die Dinge, die ich komisch finde schreiben kann. Ich habe bei den o.g. Dingen meine Bedenken und auch Angst um Euch als Bruder und Schwester.

Jo, das ist auch gut so. Je früher, desto besser.
Und was auch hilft, einfach direkt ansprechen / fragen usw.
Mißverständnisse gab es in letzter Zeit schon mehr als genug. und es
wäre sehr schade, wenn an solchen Dingen etwas kaputt geht, weil
das tut echt nicht not.

bibo hat geschrieben:
Fraglich finde ich auch das Interview in der Charisma 129 S. 4 mit Helmut Bauer, Leiter der Gemeinde in Röhrnbach. Er erzählt dort, wie der Heilige Geist auf inh kam - ganz unerwartet- obwohl er vorher nie wirklich etwas mit Jesus zu tun haben wollte. Es kam eine starke MAcht über ihn. Gleich darauf begannen Wunder zu geschehen und erst dann übergab er sein LEben Jesus !
Ist das biblisch ? Habe da echt Bauchschmerzen. Aber vielleicht stimmt das Interview ja auch nicht - vielleicht weißt du mehr ?

Magst du mir das mal geben?
Ich habe irgendwo auf einer CD drauf, wo er das selber sagt, müsste ich
bei Gelegenheit mal raussuchen.
Nur nebenbei zum Thema ist das biblisch?
Wie ist es Paulus ergangen?
Hat der was mit Jesus zu tun haben wollen, außer, dass er seine Jünger
verfolgte?
Da fällt mir auch gerade ein: Jesus sagte zu Paulus: Saulus, warum verfolgst
du mich!! Dabei hat er doch die Christen verfolgt.
Auch Jesus identifiziert sich mit den Kindern Gottes!!!
Denk daran, Jesus ist das Haupt, wir sind der Leib = eine Person!

Nebenbei, um das "Kurz" abzuschließen.
Deine "Zitate" finde ich in einer gewissen Weise etwas "unglücklich",
denn sie erwecken den Eindruck, dass solche Sätze da einfach in den
Raum geworfen werden.
Das ist nicht der Fall, zu den jeweiligen Zitaten sind mehrere Stunden Lehre
angesagt, die das genau anhand der Bibel darlegen, warum das so ist.


bibo hat geschrieben:
P.S. Michel würde gerne Laura mal wieder treffen ! :mrgreen: :wink: :wink:

Und ich denke, dass Laura auch gerne Michel treffen möchte, und mindestens
genau so gerne möchten Anni & ich dich & Andi treffen ! :smt039


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Neuer BeitragVerfasst: 18/5/2006, 07:39 

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Das wäre toll, wenn immer jeder, dem man eine Frage stellt, sich so in die Antworten hineinkniet !
Vielen dank ! :smt023
Das muß ich mir jetzt erst mal richtig reinziehen, bevor ich dir darauf eine Antwort geben kann.

(Zu" meine Zitate sind unglücklich": Ich habe halt alle Fragen die ich habe stumpf hierher geschrieben, einen anderen Stil habe ich nicht, ich kann´s nicht anders, sorry. Und so viel "erkenntnis" habe ich nicht, sonst würde ich die Fragen ja auch gar nicht haben! :oops: )

Ich werde drüber nachdenken und versuchen, mich mehr damit auseinander zu setzen ! (9 CD´s in der Woche sind nicht so schnell aufholbar ! :mrgreen: (Is n witz, der Heilige Geist kann das, ja ich weiß !!! :mrgreen: )

So, daß jetzt auf die schnelle ! Eine ausführliche Antwort folgt! Und siehe PN !

Lieben Gruß
Bibo


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Neuer BeitragVerfasst: 18/5/2006, 11:30 
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HAllo,

wollte mich mal bei Bibo und Motte bedanken für eure Diskussion hier! Ich finde es super, dass ihr euch gegenseitig "REde und Antwort" steht! Und ich hoffe, sehr oder wünsche mir, dass wir alle lernen, liebevoll und geduldig miteinander umzugehen, so wie meinr Meinung nach die letzten Beiträge von euch waren! Danke! Außerdem kann ich mir vorstellen, dass viele von Bibos und Mottes FRagen und ANtworten profitieren!

Kannst du mir meine Frage auch noch beantworten, Motte ? Siehe oben!


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Neuer BeitragVerfasst: 22/5/2006, 22:52 

Registriert: 22/11/2005, 22:51
Beiträge: 133
Wohnort: Remels
Hi Sonja!
Sorry, dass es so lange gedauert hat.
An sich ist es kaum in Worte zu fassen, was sich in meinem Leben in den
letzten knapp 3 Jahren alles getan hat.
Mein Gottesbild hat sich grundlegend geändert, und das hat einen Hunger
und ein Feuer in mir entfacht, wie ich es mir immer gewünscht habe,
aber nie wußte, wie das bei mir jemals passieren soll.
Es macht mir Freude, mich mit Gottes Wort zu beschäftigen, es macht
mir Spaß, in seinem Wort ihn zu erkennen, es macht Spaß, zu lernen
(und auch zu lehren), mein ganze Leben macht einfach nur noch Spaß.
Anders kann ich es gar nicht beschreiben.
Es fällt mir immer leichter, mich im Geist zu bewegen und mich nicht mehr
von meinem Fleisch (Seele, Verstand) oder gar von Umständen oder
anderen Menschen leben zu lassen.
Es fällt mir immer leichter, mich nicht mehr auf mich zu verlassen, sondern
auf den Heiligen Geist zu hören.
Mein Fundament wird jeden Tag stärker, mächtiger, mir wird immer mehr klar, was
Jesus alles für mich getan hat und was das für mich bedeutet.
Ich erfahre immer mehr, was es bedeutet, in seine Ruhe einzutreten, in
seinem Frieden zu sein, und auch in seiner Liebe zu wandeln.
Es ist ein Lernprozeß, der einfach alles in den Schatten stellt.


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Neuer BeitragVerfasst: 22/5/2006, 23:45 
Administrator
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Beiträge: 204
Wohnort: Glasgow
Hallo Motte,

ich kann nachvollziehen, wovon Du sprichst. Bei mir hat sich in den letzten 3 Jahren (seid Hillsong) auch sehr viel verändert.

Im Moment lese ich gerade ein Buch... Heiliger Geist... etc :lol:

Mir ist heute wieder aufgefallen, dass das Wichtigste ist, dass ich dann auch zu anderen Kontakt Menschen aufnehme. Dafür habe ich den Geist ja bekommen; Damit ich Zeuge sein kann. Ist schon abgefahren, was ich so für Möglichkeiten haben, wenn ich nicht zu Hause bin, sondern "raus" gehe.

Wie erlebt Ihr das?

Viele Grüße
Achim


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Neuer BeitragVerfasst: 23/5/2006, 11:09 

Registriert: 20/4/2006, 15:19
Beiträge: 154
Wohnort: Remels
@Motte

Du schreibst:
"Es fällt mir immer leichter, mich im Geist zu bewegen und mich nicht mehr
von meinem Fleisch (Seele, Verstand) oder gar von Umständen oder
anderen Menschen leben zu lassen. "

Wie genau geht das ? Ich meine nicht, theoretisch, sondern praktisch !
Nenne doch mal Beispiele aus deinem Alltag, wo dieser Lebensstil einen Unterschied macht. Wie bewegt man sich im Geist ? Bitte keine Theorie , sondern Dinge aus deinem Alltag (keine Ahnung: Z.B. Süchte, Streit, Nasepopeln, etc) Wo liegt der Unterschied ?

Zitat Motte:
"Ich erfahre immer mehr, was es bedeutet, in seine Ruhe einzutreten, in
seinem Frieden zu sein, und auch in seiner Liebe zu wandeln. "

Auch hier würde ich mich über praktische Einblicke aus deinem Leben freuen, wie sieht denn die Ruhe aus und wie sieht das praktisch bei dir aus "in seiner Liebe wandeln" ? Welche Auswirkungen hat das bei Dir ?
Wo ist der Unterschied von "vor 3 Jahren" und jetzt ?

Wo genau wird das was du beschrieben hast, in deinem Leben wirklich sichtbar ?


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Neuer BeitragVerfasst: 23/5/2006, 22:47 

Registriert: 22/11/2005, 22:51
Beiträge: 133
Wohnort: Remels
bibo hat geschrieben:
Wie genau geht das ? Ich meine nicht, theoretisch, sondern praktisch !

Was genau meinst du mit "praktisch"?
Wie ich da hinkomme, das umsetze?

Grundlage ist immer : ENTSCHEIDUNG!
Und dann schauen, was hat Gott über diese Situation für mich durch den
neuen Bund bereits vorbereitet hat.
Darauf konzentriere ich mich dann, und nicht auf das Problem.

bibo hat geschrieben:
Nenne doch mal Beispiele aus deinem Alltag, wo dieser Lebensstil einen Unterschied macht. Wie bewegt man sich im Geist ? Bitte keine Theorie , sondern Dinge aus deinem Alltag (keine Ahnung: Z.B. Süchte, Streit, Nasepopeln, etc) Wo liegt der Unterschied ?

Zum Beispiel in genau diesen Punkten.
Süchte: Ich war "Fernsehnabhängig", habe mir so gut wie alle SF-Serien
reingezogen.
Verpasst wurde nichts, es gab ja Video. Habe teilweise bis nach Mitternacht
noch Filme gesehen.
Das hat sich quasi von alleine erledigt. Ich habe die Entscheidung getroffen,
dass sich das ändern soll und dem Heiligen Geist dafür gedankt, dass er mir
dabei hilft. Und natürlich = mit Gottes Wort beschäftigen.
Nicht "nur lesen", sondern darüber nachsinnen, darin leben, Täter des Wortes sein.

Streit = geht gar nicht mehr.
WIr haben schon mal unterschiedliche Meinungen, aber wir streiten einfach
nicht.
Ich kann dabei ruhig bleiben, rege mich nicht auf, habe keine negativen
Gedanken oder Gefühle.
Im Gegenteil, ich bin mir selbst während einer Meinungsverschiedenheit
voll bewußt, wie sehr ich Anni liebe.
Das macht die ganze Sache sehr einfach.

Ich kann Dinge absolut hinter mir lassen. Dinge, die ich an Gott abgegeben habe,
damit er sich darum sorgt, sind bei mir einfach weg. Ich kann mich noch
nicht mal daran erinnern.
Geht nicht, ich kann mir auch so einige Dinge gar nicht mehr vorstellen.

bibo hat geschrieben:
Zitat Motte:
"Ich erfahre immer mehr, was es bedeutet, in seine Ruhe einzutreten, in
seinem Frieden zu sein, und auch in seiner Liebe zu wandeln. "

Auch hier würde ich mich über praktische Einblicke aus deinem Leben freuen, wie sieht denn die Ruhe aus und wie sieht das praktisch bei dir aus "in seiner Liebe wandeln" ? Welche Auswirkungen hat das bei Dir ?
Wo ist der Unterschied von "vor 3 Jahren" und jetzt ?

Da wäre es wahrscheinlich einfacher, du frags mal meine Arbeitskollegen ;)
Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll.
Ich bin einfach ruhig, ärger mich nicht, bekomme keine negativen Gefühle,
völlig egal, was "mein Gegenüber" mir entgegenbringt.


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 24/5/2006, 00:12 
Administrator
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Registriert: 16/11/2005, 13:01
Beiträge: 204
Wohnort: Glasgow
Hallo Motte,

würdest Du sagen, dass Du schon "fertig" bist? Bei mir ist es so, dass ich finde ich bin immer noch auf dem Weg. Mein Glaube wächst weiter, mein "Geist"/ der Raum den ich ihm gebe, etc.
Ich werde immer "besser" weil ich IHM mehr Raum geben. Aber ich merke manchmal, dass ich eben noch auf dem Weg bin und mich schon ganz schön zusammen reißen muss.

"Immer mehr wie Jesus werden" bedeutet: Ich bin es noch nicht; aber auf dem Weg.

Was denkst Du / Ihr?

Gruß
Achmed (the rock)


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Neuer BeitragVerfasst: 24/5/2006, 17:19 

Registriert: 22/11/2005, 22:51
Beiträge: 133
Wohnort: Remels
Hi Akki!

Dazu sage ich : JEIN ;)
Ja, weil ich aus Gott geboren bin, und damit ALLES erhalten haben,
und nein, weil es an mir liegt, in diesen Dingen zu wandeln, meine Sinne
zu erneuern. Und da bin ich auch auf dem Weg, hin dazu, auf dieser Erde
so zu "gehen", wie Jesus es uns vorgemacht und aufgetragen hat.
Wer Tote auferweckt, übers Wasser geht und noch größere Dinge tut,
selbst der sollte sich gut überlegen, ob er wirklich "fertig" ist, oder ob es
nicht noch mehr gibt (das ist meine Meinung).


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Neuer BeitragVerfasst: 24/5/2006, 17:27 

Registriert: 20/4/2006, 15:19
Beiträge: 154
Wohnort: Remels
Also folgende Frage an "Dr.Motte": ( :mrgreen: )

Ich versuche zu verstehen, was du genau meinst mit "im Geist wandeln" !
Mich selber interessiert das Thema, weil ich das kenne, daß ich gegen gewisse Gewohnheiten angehe, sie nicht mehr tun möchte oder mein Verhalten ändern möchte. AUch ich weiß, daß mir der Sieg durch Jesus gehört und der Heilige Geist lebt in mir; alles das ist mir bewußt.
Ich versuche die Dinge positiv zu sehen, denke mir aus, wie ich mich verhalten könnte und habe mir wegen einiger Dinge auch schon die Finger wund gebetet. Mit dem Erfolg, daß es keinen gibt !
Z.B. bin ich in gewissen Situationen (die es sehr oft gibt) sehr lieblos zu einer gewissen Person. Ich weiß, daß die Liebe Gottes in mich hinein ausgegossen ist und mir zur Verfügung steht - trotzdem klappt es mit dem lieber sein überhaupt nicht !!! FRUST !!! Und diese Situation wiederholt sich oft Tag für Tag !!!
Was ist dein Rat, wie würdest du damit umgehen ?

(übrigens vielen Dank für deine bisherigen Antworten !)


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Neuer BeitragVerfasst: 24/5/2006, 19:18 

Registriert: 22/11/2005, 22:51
Beiträge: 133
Wohnort: Remels
Da ja auch ein paar mehr mitlesen, hole ich ein klein wenig weiter aus.

Ein paar "Grundlagen" gibt es schon, ich versuch die mal so als "Stichpunkte" anzuführen.

Wichtig ist das Bewußtsein von Geist, Seele und Leib.
Ich muss mir absolut klar sein, dass ich Geist bin, eine Seele habe und in
einem Körper lebe.
ICH BIN GEIST!!!
Die Bibel sagt, dass Gott Geist ist, und wir aus ihm geboren sind.
Aus Geist kann nur Geist kommen.
Wenn ich mir nicht sicher bin, dass ich Geist bin, wie soll ich denn im
Geist wandeln? (das hat nämlich erstmal mit dem Heiligen Geist nichts
zu tun, Römer 8 handelt davon, wer nachlesen will, NICHT Hoffnung für alle!!)

Ganz wichtig ist, wenn du das hier liest, nimm das nicht als "was muß ich tun Liste".
Es geht nicht darum, was du tun mußt, das wäre schon wieder was im Fleisch, das wäre "Verhaltenslehre".
Es geht um einen Lebensstil aus dem Geist heraus, der einfach so "passiert" (das sprechen wir sogar aus Erfahrung), weil wir uns ausschließlich
und intensiv mit Gottes Wort beschäftigen, und dieses Frucht nach seiner Art hervorbringt.
Die Werke folgen automatisch dem Wort.


Gott handelt gemäß seinem Wort, und nicht anders. Er hat sich an sein Wort
gebunden (und nicht an irgendetwas anderes!!!)
Daher ist es wichtig, was Gottes Wort (und nicht nur eine einzige Bibelstelle) über die jeweilige Situation sagt.
Ein paar "markante" Aussagen aus Gottes Wort sind

=> Glauben kommt vom Hören von Gottes Wort

=> was ich in mich aufnehme, was ich höre, womit ich mich beschäftige,
das ist der Same, den ich in mich pflanze und der gemäß des Samens
"Frucht" entstehen läßt.
"Falscher" Same => falsche Frucht = falsches/ungewolltes Ergebnis
Beschäftige ich mich mit dem Problem oder mit Gottes Wort?

=> Frucht ist etwas, was in mir entsteht, ich brauche es nicht "produzieren"
Du brauchst einen Kirschbaum nicht auffordern, Kirschen zu produzieren,
er produziert sie einfach, weil mal ein "Kirschsame" gesät wurde.

=> Der Heilige Geist ist unser Helfer, der uns auch an Dinge erinnert,
auch an Gottes Wort. Daher ist es wichtig, dass ich mich mit Gottes
Wort fülle (statt mit dem Problem), denn woran soll mich der Heilige Geist
denn erinnern, wenn "Nichts" da ist?

=> Wir sind aufgefordert, unsere Sinne zu erneuern, das geschieht, wenn
ich nicht auf die Umstände (z.B. ich kann dieser Person nicht mit Liebe entgegen
treten) schaue, sondern meinen Sinn, meinen Verstand mit Gottes Wort
über diese Situation (ich habe Gottes Art von Liebe in mir, sie steht mir zur
Verfügung, sie IST vorhanden) fülle / wasche.

=> ICH treffe die Entscheidung, dass ICH in dieser Situation im Geist wandeln werde!!!!
Und ich DANKE dem Heiligen Geist, dass er mir dabei hilft, er mich erinnert (an Gottes Wort in der entsprechenden Situation,
nähmlich, dass Gottes Art von Liebe in dir ist und du sie einfach nur
rausläßt.
Der Heilige Geist wird dir NIE zeigen, was falsch ist, das ist nicht seine Aufgabe,
er wird dich immer ermutigen, aufbauen und deinen Blick nach oben richten,
aber er ist kein "auf-Fehler-Konzentrierer".

=> was ich noch gemacht habe, war, dass ich die Entscheidung getroffen
habe, mich mehr mit Gottes Wort zu beschäftigen und Gott gedankt habe,
dass ER in SEINEM Wort versprochen hat, dass Wollen und Vollbringen
in mich hineinzulegen. Dazu habe ich ihn aufgefordert, und das hat sehr
gut geklappt.

=> weil die Lust und Freude an Gott immer größer wurde,
ist automatisch meine Lust und Freude an sein Wort gestiegen, daher beschäftige
ich mich so gerne damit, lese viel, treffe vorher die Entscheidung, dass ich
mich vom Heiligen Geist ins Wort leiten und führen lasse und fange nicht
an, zu denken, was es bedeuten könnte, sondern lasse es auf mich einfach
wirken.

=> zum richtigen "Verständnis" von Gottes Wort gehört auch, dass ich mir
absolut klar darüber bin, dass ich im neuen Bund, den bessern Bund, der
auf bessere Verheißungen gegründet ist, lebe.
Vom Stand, dass ich Gottes Kind bin, von neuem geboren, betrachte ich
die Bibel, das A.T., die Evangelien und die Briefe.

Zusammengefaßt:

Ich mache mir bewusst, WER ich bin, d.h. was meinen mir aus Gott neu geborenen Geist ausmacht. Ich bin heilig, gerecht, geliebt, kann im Geist nicht mehr sündigen usw.

Dieses Bewusstsein kommt durch das permanente Beschäftigen mit Gottes Wort, denn Glaube (dass das alles so ist, wie Gott es sagt) kommt vom Hören und Aufnehmen seines Wortes.

Weil ich dieses Bewusstsein gebaut habe (mein Haus auf Felsen gegründet habe) kann ich in Alltagssituationen eine Entscheidung für dieses "Geistleben" treffen. Ich höre auf, im Fleisch zu handeln, d.h. meine Entscheidungen nach meinen fünf Sinnen, aufgrund von Gefühlen, Verstand etc. zu treffen, sondern ich entscheide mich im Geist zu wandeln, d.h. gemäß Gottes Wort zu handeln, d.h. z.B. zu sagen: "Halleluja, ich habe göttliche Agape-Liebe in mir und setze sie jetzt frei." Und dann geschieht es sozusagen übernatürlich, weil ich mich immer und immer wieder damit beschäftigt habe und absolut überzeugt bin von den Dingen, die ich von mir gebe.

Glaube heißt ja, überzeugt zu sein, und zwar von dem, was Gott uns bereits alles geschenkt hat. Überzeugung kommt nur dann, wenn ich mich auch mit Gottes Wort beschäftige und mich immer wieder darauf konzentriere - auf Gottes Wahrheiten. Wir brauchen uns einfach nur das Leben Jesu anzuschauen, um zu sehen, wie man 100 % im Geist wandelt. Genau dort möchte Gott uns alle haben. Dass wir nicht mehr zu einem toten Lazarus sagen: "Puh, der stinkt ja schon gewaltig, ich kann ja mal beten, theoretisch können Tote ja auferstehen", sondern ich sage wie Jesus: "Der schläft nur! Danke, Vater, dass Du mich bereits erhört hast. Lazarus, KOMM HERAUS !!" Ich weiß, dass ich weiß, dass ich weiß, dass geschieht, was ich sage. Und genau da wachsen wir immer mehr hin.

Das Fleisch (Leib und Seele = Verstand, Denken, Gefühle etc.) wird immer mehr vom Geist übernommen. So wandele ich nicht mehr im Fleisch, sondern im Geist.
Das Leben im Fleisch ist dem Leben im Geist entgegengesetzt.


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Neuer BeitragVerfasst: 1/6/2006, 10:03 

Registriert: 20/4/2006, 15:19
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@Motte :
Bin am Forschen, macht Spaß, habe lange nicht mehr so viel in der Bibel gelesen !
Habe eine Frage zur Sünde:
Versuche es irgendwie verständlich zu beschreiben: "hüstel, räusper":
Also; Ich bin Seele, Geist und Leib. Seele und Leib können aber doch noch sündigen, oder ? Mein Geist, der wiedergeboren ist kann nicht sündigen.
Ich herrsche über die Seele und den Leib, kann aber passieren, das ich trotzdem noch sündige, oder ? Dann muß ich diese Sünde doch vor Gott bringen und sie ihm bekennen, oder?
Dann kann ich die Vergebung in Anspruch nehmen, die Jesus schon erworben hat.
Bin nämlich bei 1.Joh.5-10 hängengeblieben !
Da steht:" Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.(Vers8) Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt, und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns."
Das heißt für mich, wenn ich etwas falsch gemacht habe, gleich zum Vater, bekennen, Vergebung in Anspruch nehmen (das hat Jesus ja für mich erworben) und weiter gehts !
Oder habe ich da einen Gedankenhänger ?


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Neuer BeitragVerfasst: 1/6/2006, 10:10 

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Sahne, habe gerade weitergelesen
1.Joh.3,4-10 Aua ! Damit ist doch unser Geist gemeint, oder ?


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Neuer BeitragVerfasst: 1/6/2006, 13:42 

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was steht denn in 1.joh.3,4-10? (bitte reinkopieren!!!!)


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Neuer BeitragVerfasst: 1/6/2006, 13:45 

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Ne, ne, mußte schon selber suchen !!! :mrgreen:
So kriegt man die Nasen der Leute in die Bibel !!! *grins*


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Neuer BeitragVerfasst: 1/6/2006, 21:57 

Registriert: 22/11/2005, 22:51
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@Bibo
Es geht vorran, sehr schön :D

Mit Geist, Seele und Leib ist es ein klein wenig anders, aber der Unterschied
es "elementar".

Du bist Geist, einfach "nur" Geist.
Du bist aus Gott, und Gott ist Geist.
Wir haben hier zuhause eine "Zeichnung", die das recht anschaulich darstellt.
Kann ich dir gerne mal kopieren.

Also, du bist Geist, hast eine Seele, und wohnst in einen Körper.
Und ja, du kannst als Geist über deine Seele und deinen Körper herrschen.
Wenn du das nicht machst, dann wird deine Seele und dein Körper über
Dich herrschen.
Und da liegt "ein Problem" der Christen.
Sie sind gewohnt, in der Seele zu leben ( 5 Sinne, Gefühle, Verstand )
an statt im Geist zu leben.
Und je mehr man dahin kommt, im Geist zu wandeln, desto mehr
wirkt Gott durch dich nach außen, weil ja dein Geist aus Gott ist, und
das wird dann sichtbar, und das ist einfach, weil es deine Natur ist
und du die Dinge, die gut sind, einfach tust, nicht weil du dich dazu anstrengst,
sondern weil es deine Natur ist.
Genug dazu, wir können und gerne darüber mal etwas ausgiebiger unterhalten,
dass ist einfacher als Schreiben (und wenn es sonst jemand interessiert,
der darf sich auch gerne dazugesellen).

Das mit der Sünde hast du schon sehr gut erkannt.
Genau so ist es.
Du als Geist kannst nicht mehr sündigen, weil dein Geist aus Gott ist
und in Gott ist keine Sünde.
Im Fleisch (Seele und/oder Körper) kannst du sehr wohl sündigen.
Im Geist wirst du merken, dass das dann nicht in Ordnung war, du selber
als Geist "klagst" dich an, dass bewirkt Buße (Umkehr), dir wird bewußt,
dass da etwas nicht o.K. war, und das bekennt man vor Gott.
"Gott, tut mir leid, da habe ich danebengegriffen" Und Gott ist gerecht
und vergibt gerne, seine Gnade ist mehr als genug.
Und je mehr du im Geist wandelst, desto weniger "sündigst" du.
Das wird quasi ein "Automatismus", dein Lebensstil ändert sich, weil deine
Natur, die aus Gott ist, immer mehr zum Vorschein kommt.
Und DInge, die deine Natur sind, die dein Lebensstil sind, die fallen dir
nicht mehr schwer.
Menschen zu lieben, egal, was sie tun, fällt dir nicht schwer, weil es Teil
deiner Natur ist, denn Gott liebt auch alle Menschen. Diese Liebe ist in dir.

Und Ja, in 1.Joh3, 4-10 bist du als Geist gemeint.
Dieses "wenn du ihn ihm bleibst" meint diesen Wandel im Geist.
Und dann wirst du einfach nicht mehr sündigen, weil du es gar nicht kannst.
Es geht einfach nicht.
Weder in Gedanken noch in Taten. Es kommt "Handeln wie Jesus" heraus.
Und darin wollen wir immer mehr wachsen, weiterkommen.


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Neuer BeitragVerfasst: 2/6/2006, 01:02 
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MAcht m.E. Sinn...

Oder was meint ihr???????

:smt115


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Neuer BeitragVerfasst: 2/6/2006, 10:00 

Registriert: 20/4/2006, 15:19
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Ja, da kann ich was mit anfangen.
Mir geht es im Moment so, daß ich diese "Dinge" sonst immer in der Bibel gelesen habe, aber es mir nicht bewußt wurde, was das wirklich bedeutet. Vom Kopf her habe ich versucht, daß zu begreifen, aber es klappte nicht. Wie ein Buch mit 7 Siegeln !
Aber jetzt wird es immer klarer ! Viele Bibelstellen bekommen jetzt eine Bedeutung für mich !


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Neuer BeitragVerfasst: 3/6/2006, 11:19 

Registriert: 20/4/2006, 15:19
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@Motte: Hast du einen Tipp für mich, gibt es eine Bibel mit Urtext - Angaben, damit man selber mal nachschauen kann, was eigentlich so gemeint ist ?
Was benutzt du denn so ?

Z.B. in 1. Mose6,3 sagt Gott :" Mein Geist soll nicht immerdar im Menschen walten, denn auch der Mensch ist Fleisch. Ich will ihm als Lebenszeit geben hunderzwanzig Jahre."
Welcher Geist ist denn damit gemeint: Odem, oder hat doch jeder Mensch einen Geist (der aber entweder neu geboren oder tot ist ?) ? Oder ist der Odem schon dieser Geist des Menschen ?

Ich werde so lange fragen, bis ich das komplett gerallt habe :smt024
Danke !!!!


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Neuer BeitragVerfasst: 3/6/2006, 12:37 

Registriert: 22/11/2005, 22:51
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Wohnort: Remels
Schön, dass es euch hilft und weiterbringt.
Zur Bibel & Urtext.
Im Moment habe ich schon ein Griechisch-Lexikon und ab Sonntag wohl
auch das komplette NT in Griechisch.
Kannst du dir gerne mal ansehen, vielleicht ist das was für dich.
Über das A.T. habe ich selber noch nichts "direktes", dort stütze ich mich
dann auf Quellen, die die entsprechenden Theman schon mal behandelt haben.

Ein wichtiger Punkt ist allerdings immer: Denke daran, du bist eine neue Schöpfung!
Im A.T. war niemand von neuem Geboren, sie waran Gottes Volk und seine
Knechte, wir sind Kinder.
Man kann nicht alle Aussagen des A.T. einfach 1:1 für die Inhaber des neuen
und besseren Bundes übernehmen.
Das muss man schon niczht im Hinterkopf, sondern immer vor Augen haben,
sonst kommt man mit dem A.T. ganz schön ins Schleudern.
Und Ja, frag immer weiter, suche immer weiter.
Gott hat versporchen, dass derjenige der sucht auch finden wird!
Es ist sein Wille, dass alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, und die
Erkenntnis der Wahrheit wird sie frei machen.
Über die von dir zitierte Textstelle habe ich sicherlich auch irgendwo etwas
schon stehen, muss ich mal bei Gelegenheit nachschauen.
Jedoch bin ich erstmal 2 Wochen in Dresden auf Lehrgang und Anni ist
solange bei ihren Eltern.
Also nicht wundern, wenn es etwas still von meiner Seite hier wird.
Ich habe euch lieb!


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Neuer BeitragVerfasst: 9/6/2006, 21:54 
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Hallo zusammen,

was ich Euch auch sehr empfehlen kann ist e-Sword (http://www.e-sword.net).

Hierfür gibt es einen ganzen Haufen Übersetzungen, Querverweise, Dokumentationen, Grafiken, etc.

Mann kann dort z.B. an eine Bibelstelle gehen (z.B. Urtext Griechisch) und direkt eine Konkordanz für die Stelle einsetzen. Ist wirklich super!

Viele Grüße
Achim


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Neuer BeitragVerfasst: 10/6/2006, 10:27 

Registriert: 20/4/2006, 15:19
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@Motte: Hast du das Buch : Der kybernetisch wirkungsvollste Punkt , Karl Pilsl ? Das würde ich mir gerne mal ausleihen !


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Neuer BeitragVerfasst: 12/6/2006, 09:35 

Registriert: 22/11/2005, 22:51
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@Bibo
"Rein zufällig" habe ich dieses Buch.
Kannst du dir gerne ausleihen, zwar bin ich gerade in Dresden und Anni
in Müden, aber Wiebke ist in unserem Haus, die müßte so ab 18:00 spätestens da sein.
Das Buch müßte im Regal über dem Fernseher liegen.
Ach ja, ein klein wenig "Zugriff" aufs Forum habe ich von hier, aber leider
nur in den Pausen, die recht kurz sind.
Liebe Grüße
Motte


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 Betreff des Beitrags: In den Riss treten...
Neuer BeitragVerfasst: 22/6/2006, 13:38 
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Tach!

Hab da mal ne Frage, die mich im Moment sehr beschäftigt:

Haben wir als Christen die Möglichkeit, für Nichtchristen, die ein Problem haben, in den "Riss" zu treten? (Ich denken da an Heilung an Körper und Seele), auch, wenn diese Person sich nicht für Gott entscheiden kann/will?

Bitte Bibelstellen!

Ich hab da so die Freunde im Kopf, die ihren lahmen Freund zu Jesus bringen, und ihn durch´s Dach lassen. Hat der Typ eigentlich geglaubt? Muss ja eigentlich, oder? Jesus spricht ja auch davon, dass seine Sünden vergeben sind und macht ihn dann gesund. Das kann er aber ja nicht, wenn der Lahme sich nicht entscheidet, sein Leben Gott zu übergeben und damit Sündenvergebung in Anspruch zu nehmen.
Also, was tun, wenn Leute nicht gläubig sind und auch nicht werden wollen?

O.k., eine Antwort wäre wohl, auf den heiligen Geist zu hören und zu fragen, was Gott mit Demjenigen vorhat.
Habt ihr so einen empfindlichen Draht?
Wenn ja, wie sieht das praktisch aus und wie habt ihr Eure "Antennen verlängert"?

Ich hätte gerne ehrliche, praktische, erfahrene Antworten und keine "Guru-Weisheiten" die allgemein sind (Ich meine damit natürlich nicht die Bibel, hab ja nach Bibelstellen gefragt!).
Erzählt doch bitte persönlich, wie ihr das praktiziert!!!
Sozusagen auch als Zeugnis, Gott zur Ehre (wenn ihr die Fragen schon geklärt habt).

Danke


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 22/6/2006, 22:35 
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Beiträge: 204
Wohnort: Glasgow
Hallo Okka,

wenn ich mir die Bibelstelle (Mk 2:3ff) anschaue würde ich sagen, dass sie alle Glauben hatten (also alle fünf):
v5 Als Jesus sah, wie groß ihr Vertrauen war...

Was Menschen angeht, die nicht gläubig sind und auch nicht werden wollen, sind wir trotzdem dazu aufgefordert für sie zu beten und für sie zu glauben.

Thomas wollte nicht glauben, dass Jesus auferstanden ist (Joh 20:25ff)...

Die anderen Jünger erzählten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!« Thomas sagte zu ihnen: »Niemals werde ich das glauben! Da müsste ich erst die Spuren von den Nägeln an seinen Händen sehen und sie mit meinem Finger fühlen und meine Hand in seine Seitenwunde legen - sonst nicht!«26 Eine Woche später waren die Jünger wieder im Haus versammelt und Thomas war bei ihnen. Die Türen waren abgeschlossen. Jesus kam, trat in ihre Mitte und sagte: »Frieden sei mit euch!« 27 Dann wandte er sich an Thomas und sagte: »Leg deinen Finger hierher und sieh dir meine Hände an! Streck deine Hand aus und lege sie in meine Seitenwunde! Hör auf zu zweifeln und glaube!« 28 Da antwortete Thomas: »Mein Herr und mein Gott!« [...]


Jesus ist so cool und macht Thomas nicht lang, (so wie wir es gemacht hätten; schließlich ist er 3 Jahre mit Jesus unterwegs gewesen...) sondern reicht ihm die Hand und hilft ihm zu glauben.

Wenn wir für andere beten, will Gott vielleicht Wunder tun und es anderen leicht machen, an Ihn zu glauben.

Wir sollen immer andere lieben; egal ob sie Christen sind, oder nicht (werden wollen). Das Beste was wir tun können ist immer für sie einzutreten. Dieses sagt einem manchmal der Heilige Geist, aber meistens "weiß" man es, weil es in der Bibel steht.


Unsere Leitung hat vor kurzem für eine Bekannte gebetet, die Krebs hatte. Der ist jetzt weg. Im Gottesdienst ist sie aber noch immer nicht gewesen.
Komisch, oder?

Was denkst Du darüber?

Viele Grüße
Achim


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 Betreff des Beitrags: Re:Was denkst Du darüber?
Neuer BeitragVerfasst: 23/6/2006, 14:03 
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Registriert: 2/12/2005, 23:57
Beiträge: 223
Wohnort: Waltons Mountain (Virginia)
Hi Achim!

Danke für Deine persönliche Antwort!

Also klar sollen wir unseren Nächsten lieben und deshalb auch meine Frage mit dem Riss.

Thomas war aber ja jemand, der mit Gott "auf dem Weg war", oder?
Von wegen Jünger und so. Ich glaub, der hat ganz schön blöd geguckt, als er plötzlich gesehen hat, das Jesus vor ihm stand und ihn dann auch noch die Wunden fühlen lässt!
Das hat mir gestern auch so gut an dieser Heilungsdoku gefallen, von der Bibo geredet hat (Shoutbox). Die Leute haben wie Thomas nicht unbedingt "Glauben" gehabt, haben es aber gewagt und sich auf ihn eingelassen und wurden überwältigt von der Liebe und Macht Gottes! COOL!
Also hier auch wieder: "Wer mich sucht, von dem werde ich mich finden lassen!" (Zitat Jesus)

Aber was tun, wenn die Leute sich nicht ausstrecken, Gott vielleicht sogar gar nicht kennen oder schlimmsten Falls ablehnen. Kann man denen "helfen"?
Ich meine, für sie beten und liebhaben, mehr kann man ja nicht tun.
Ob es was wird, hängt dann aber ja immer noch von der Person ab, die sich für oder gegen Gott entscheiden kann, oder?

Mit der Frau, die Heilung erfahren hat, obwohl sie nix mit Gott am Hut hat, hab ich noch so meine Zweifel. Meinst de echt, die ist durch euer Gebet geheilt worden, obwohl sie nix von Gott weiß oder hat die Kontakt zu Leuten aus eurer Gemeinde und hat sich auch "daraufeingelassen" wie die Leute in der Doku gestern?
Dann würde ich sagen ist es doch nur eine Frage der Zeit, das die bei Euch oder in einer anderen Gemeinde vorbeischaut, oder?
Wäre ja cool!

Ihr macht da echt nen Monsterjob, Hut ab!
Hoffe, das hier in Remels auch noch so einiges abgeht in nächster Zeit.
Bin gespannt, wie es so weitergeht und was Gott mit uns vor hat!


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 23/6/2006, 20:41 

Registriert: 22/11/2005, 22:51
Beiträge: 133
Wohnort: Remels
@Akki & Okka

Zu der "eigentlichen Frage" werde ich morgen / in den nächsten Tagen
noch etwas schreiben, zu einem Punkt möchte ich aber gerne jetzt noch
kurz etwas sagen, um die Sache mit Thomas mal etwas "anders zu beleuchten".

Nehmt es mir nicht übel, wenn ich das mal so krass sage: Jesus ist nicht cool,
überhaupt nicht, und das ist auch sehr gut so.
Jesus ist Liebe, so sagt es sein Wort.
Und wenn wir anfangen, Gottes Wort ins "Neudeutsch" zu übersetzen, weil
es bei den Kids oder Teenies besser ankommt, sollten wir uns vielleicht vor
Augen halten, dass es auch ein anderes Bild auf Jesus wirft.

Und Liebe, Gottes Art von Liebe ist nicht Ei-ti-tei und über den Kopf streicheln,
nach dem Motto: ist schon alles so o.K.
Liebe gibt, was derjenige braucht, und das ist nicht immer das, was
wir so vor Augen oder in den Gedanken haben und was wir für richtig halten
oder haben wollen.

Und Jesus macht Thomas schon "etwas lang".
Der Text geht nämlich etwas weiter.
Jesus sagt: Du hast geglaubt, weil du gesehen hast,
glückselig sind die, die nicht sehen, und glauben.

Viele in der Christenheit haben aus Thomas einen kleinen "Liebling"
gemacht, als Trost dafür, dass man selber "Probleme" mit dem Glauben hat
und tröstet sich dann, das Jesus ihn ja lieb zur Seite genommen hat.
Das hat nichts mit Gottes Liebe zu tun, denn die will, dass wir wachsen, im
Glauben voran kommen, dass wir im Glauben stark werden.
Das Bild von Thomas sollte uns nicht "über den Kopf streicheln", wenn wir
im Glauben Probleme haben, sondern motivieren, uns an Gottes Wort, das
die Wahrheit, die einzige Wahrheit ist, zu halten, auch wenn unser Verstand
uns was anderes sagt, wenn wir nicht "sehen".
Nur dann werden wir "glückselig" sein - vorher nicht.


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 24/6/2006, 00:19 
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Registriert: 16/11/2005, 13:01
Beiträge: 204
Wohnort: Glasgow
Hallo Motte,

wenn überhaubt irgend jemand cool ist, dann Jesus! Er ist der, den man gerne als Freund haben möchte, der einem hilft, der zu einem steht. So wie ich ihn kenne hat er z.B. die Jünger am Brunnen gerne mit Wasser bespritzt, hat viel gelacht... und wenn man in seine Augen gesehen hat, ist man von der "Schönheit" überwältigt worden. Menschen haben sich mit ihm identifiziert und wollten in seiner Nähe sein. Nur kurz hören, was er zu sagen, hat, was er macht, wie er sich verhält... (Wollen Menschen das bei mir auch? :?: )

Jesus war nicht wie die Pharisäer, die immer mit dem Finger gezeigt haben. Heißt das dass er nie mit dem Finger gezeigt hat? Natürlich nicht, denn manchmal musste er dies tun!
Jesus ist nicht lari fari und wankt nicht. Er weiß was richtig und was falsch ist.

Abgesehen davon, dass Jesus die Liebe ist, ist er z.B. auch noch:
- Weg (aber immer noch da :lol: )
- Wahrheit
- Leben
- Weinstock
- ...
- UND COOL!
Was bedeutet für mich cool? Sicher nicht (engl.) kalt.
Was bedeutet "Jesus ist Liebe"? Sicher nicht Sex... In der heutigen Zeit bedeutet das Wort Liebe nicht mehr viel. Weiß ICH, was es bedeutet und wie es in biblischen Zusammenhängen benutzt wird? Ja.

Im Prinzip müssten wir jedes Wort immer wieder anfassen und genau schauen, woher es kommt, was es bedeutet hat, was es heute bedeutet...
Dieses führt zu tiefster Theologie (und damit weg von vielen Menschen, auch wenn ich es spannend finde).

Aber wenn ich Dir von einem meiner besten Freunde erzähle und sage, dass er sau cool ist, dann weißt Du was ich damit meine. Er ist sicher keine Pfeife, oder ein Hans-Wurst; sicher auch nicht doof noch naiv noch langweilig, noch harmlos, noch lau, noch...

Wenn ich Menschen treffe und ihnen von Jesus erzähle, dann erzähle ich ihnen immer wer er ist, was er getan hat, was wir tun müssen um gerettet zu werden... und das er cool ist. Damit können die Leute etwas anfangen.

Wenn mein Reden und mein Handeln nichts mit dem Leben anderer Menschen zu tun hat, wie sollen sie dann durch mich jemals Jesus kennen lernen? Wie soll ich ein Zeuge sein, wenn ich bei der Polizei nur in Zungen rede? Das macht keinen Sinn. Wir sind in die Welt berufen. Wir leben zwar hier, sind aber nicht von hier. Wollen aber die Menschen von hier erreichen.

Soll das bedeuten, dass ich Kompromisse machen will? NEIN!
Will ich lau sein? NEIN!
Möchte ich mich auf der Gnade ausruhen? NEIN!

Will ich andere Menschen erreichen? JA!!!
-- > Kann ich das z.B. durch Orgelmusik, alte Choräle, hoch theologische Predigten? NEIN!
Dann will ich das auch nicht... nicht einmal wenn ich es selber gut fände!

Zum Thema Thomas:
Ja, ich bin Deiner Meinung. Leider wird Thomas oft als Entschuldigung (Thomasmesse) benutzt und Menschen ruhen sich darauf aus. Ich denke aber nicht, das dies Christen sind, die Jesus wirklich in ihrem Leben haben. Thomas war ungläubig und Jesus hat ihn gläubig gemacht.

Ist das eine Entschuldigung für einen Christen zu zweifeln, oder gar nicht zu glauben? NEIN!
Aber trotzdem hat Jesus nicht gesagt: "Hoecker, Sie sind raus!", sondern er ist einen Schritt auf Thomas zu gegangen. Thomas hat danach geglaubt und ist gerettet (selig -> in die Schar der Heiligen aufgenommen) worden!

Fazit:
Kompromisse? -> NEIN!
Mit dem Leben anderer Menschen zu tun haben, für sie beten, sie lieben und Zeuge (und Jünger) Christi sein? -> JA!

Was denkst Du darüber?

Viele Grüße
Achim


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