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 Betreff des Beitrags: Die Frau schweige in der Gemeinde
Neuer BeitragVerfasst: 12/11/2006, 17:19 

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Da es irgendwie recht still geworden ist, will ich mal einen kleinen Austausch anstoßen.
Mich interessiert, wie ihr zu dieser Bibelstelle steht.
Männer wie Frauen!
Nehmt ihr das wortwörtlich, interpretiert ihr es anders?
Kann man das so in der heutigen Zeit nicht mehr sehen?
Müssen wir nicht flexibel sein?

Nun mal rann an die Tasten!


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 Betreff des Beitrags: Frauen
Neuer BeitragVerfasst: 16/11/2006, 17:16 
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Hi Motte,

für mich ich das vieleicht die schwierigste Bbelstelle überhaupt.

Ich kenne auf jeden Fall viele Frauen, die die Hammer-Predigerinnen sind und die durch Ihre Predigten unglaublich viele Menschen an Gottes Herz gezogen, Heilung und Weisung gebracht haben.

Deshalb sehe ich es als ein kulturelles Problem an. Damals hätte es zu Problemen geführt, wenn Frauen gepredigt haben, heute ist es eher problematisch, Frauen von bestimmten Aufgaben aus zu schließen.

Für mich persönlich habe ich erlebt, dass Gott mich ganz klar zum predigen berufen hat, durch die Sehsucht, die er mir dazu ins Herz gelegt hat, die Ermutigung von Frank, Papa und anderen Ältesten und Freunden, Prophezeihungen und durch das Feedback, das ich nach den Predigten bekommen habe.

Ich freue mich sehr darauf, Paulus zu treffen und ihm so einige Fragen stellen zu können!

Coco :D


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 18/11/2006, 14:01 

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Danke für deine "Teilnahme" Coco.
Hat sonst niemand eine Meinung dazu?
Oder Fragen oder sonst was?
Oder wollt ihr alle einfach nur "mitlesen",
was Coco & ich dazu in der nächsten Zeit schreiben werden?

Immer mutig vorran ;)


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 19/11/2006, 01:00 
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Ich überlese den Satz eigentlich ehrlich gesagt ganz gerne und bislang auch mit Erfolg. Sehe, dass viele Frauen richtig viel gute Frucht hervorbringen und sehe, dass Gott durch sie wirkt. Also sehe ich da kein ernsthaftes Problem. Sicherlich hat Gott Mann und Frau krass unterschiedlich begabt und es gibt mit Sicherheit Bereiche im Reich Gottes, die Männer besser erledigen können als Frauen und umgekehrt.

Ausserdem hat das ja Paulus gesagt, der kleine Macho ;-) ...Das war natürlich nur ein Spaß...


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 20/11/2006, 20:58 

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Hm, ist das nicht irgendwie eine eher "unbefriedigende Vorgehensweise" mit Gottes Wort?
Es einmal in den geschichtlichen Rahme zu sehen, damit es quasi heute
nicht mehr so gilt (hat Jesus nicht gesagt, dass seine Worte nie vergehen?)
und anderseits,ein Teil von Gottes Wort "einfach ignorieren".
Ist das für euch eher eine "Notlösung", weil ihr seht und erfahrt, dass
die Realität einfach anders aussieht?


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 Betreff des Beitrags: Was geht, pack aus...
Neuer BeitragVerfasst: 21/11/2006, 13:59 
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Moin, moin!
Motte, ich mag mich täuschen aber ich bin mir ziemlich sicher, das der "kleine Bibelfreak" schon ne biblisch fundierte Meinung zu diesem Thema hat, also: HAU RAUS!
Interessiert mich!
Ich kann mich noch an eine Predigt von Lothar Danielis erinnern, wo er diese Bibelstelle auch mal beleuchtet hat, das war mit geschichtlichem Hintergrund (von wegen Frauen hinten und nichts verstanden und deshalb am rufen).
Da hätten wir dann ja schon mal ein paar Meinungen :-k .

Mich würde auch mal interessieren, ob die Bibel darunter Gemeindestunden, Leitungsaufgaben, Mitarbeit oder den Gottesdienst meint. Oder alles?
Na dann hätte ich in der nächsten Zeit eventuell ENORM Zeit, dass mich Leute auf´n Zino besuchen kommen:wink: !
Das denke ich aber nicht. Das die Frauen sich komplett aus allem raushalten sollten, wir haben ja auch einen Auftrag. Da sollte man schon differenzieren.
Was denkt IHR?


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 21/11/2006, 20:31 

Registriert: 22/11/2005, 22:51
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@Okka
Hast mich durchschaut :mrgreen:
Allerdings möchte ich ja hier nicht meine Meinung "predigen",
sondern mit euch gemeinsam schauen, was Gottes Wort über
Frauen so aussagt. Und Gottes Wort ist nun mal die ganze Bibel
und nicht ein einzelner Vers. Daher => immer schön im
Zusammenhang sehen.

Dann fangen wir mal ganz "Galama" an ;)
(auf 1.Tomotheus 2:11-12) kommen wir später ;)

1. Wer lassen erstmal "außen vor", wer hier geschrieben hat, sondern
schauen erstmal, was da steht.
Und da finden wir, dass in den Versen behauptet wird, dass die Frau schweigen soll ...
wie auch das Gesetz sagt.
Das ist schon mal so eine kleine "Schlüsselstellung".
Wer von euch kann mir den mal auch nur eine Stelle im Gesetz sagen,
wo das steht? Wo im Mosaischen Gesetz ist gefordert, dass die Frau
schweigen soll (=> kein Dienst in der Gemeinde)?

Zeit bis morgen, dann schreibe ich weiter,
lieben Gruß an euch alle


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 22/11/2006, 22:03 

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Nanu, keiner was geschrieben?
Wart ihr etwa "unartig" und habt nicht nachgelesen? ;)

Macht aber nicht so wirklich viel, denn : Es steht nicht im Gesetz!

Und wenn wir mal von ganz vorne anfangen, dann finden wir in der
Schöpfungsgeschichte, die sich ja vor dem Sündenfall befindet,
Gottes Willen und Umgang mit den Menschen.
Und da lesen wir, dass Gott beide in seinem Ebenbild schuf,
beide sollten sich die Erde untertan machen, beide wurden gesegnet,
beide sollten fruchtbar sein.
So hat Gott die Menschen geschaffen, zwar mit unterschiedlichen Fähigkeiten,
denn die Frau ist die Person, die Gott schuf, die zu Adam passt,
damit sie zusammen eine gute Einheit geben können.
So hat Gott damals über die Menschen gedacht.
Und in Maleachi 3,6 steht, dass Gott sich nicht verändert, daher denkt
Gott gemäß seinem Wort noch immer so über Mann und Frau.
Sie sind unterschiedlich, aber gleichwertig.

Dann finden wir noch was ganz tolles in der Bibel.
Miriam, die Prophetin führte 1 Millionen Frauen an, Gott zu preisen (2.Mose 15,20).
Miriam gehörte zum "Führungsteam", die mit Mose und Aaron das Volk Israel führte.
Ist das nicht eine leitende Funktion? Ist das nicht ein wenig mehr als
schweigen?

Debora, ebefalls eine Prophetin, Frau von Lapidoth, richtete Israel mit ähnlicher Macht, wie sie ein Ministerpräsident unserer Zeit innehat.
Sie war die höchste Instanz in Israel, obwohl sie eine Frau war (Richter 4,4).

Wie kommen denn die Korinther dazu, dass das Gesetz solche Aussagen
über Frauen tätigt?

Man stellt fest, dass von der Zeit der babylonischen Gefangenschaft im Jahre 631 v.Chr. bis hin zum Kreuz von Golgatha in der jüdischen Religion
und in der Ehe sehr wenig Freiheiten für Frauen vorhanden war.

In dieser Zeit (babylonischer Gefangenschaft) ist der babylonische Talmud
entstanden, dass ist der Kommentar zum mosaischen Gesetz.
Die Juden haben in der Gefangenschaft innerhalb einer Generation ihre
eigen Sprache "verloren" und fingen an, Chaldäisch zu sprechen.
Da das Gesetz des Mose in Hebräischer Sprache aufgeschrieben war,
konnten die Juden das Gesetzt nicht mehr länger lesen, nur noch die Rabbiner
konnten das Gesetzt lesen, und ihre Auslegung wurde als Talmud bekannt.

Unter dem Gesetz hatten Frauen die Möglichkeit, Positionen der Autorität
und Verantwortung einzunehmen, unter dem Talmud lebten die Frauen
von den Männern unterjocht.

Das mosaische Gestzt kam von Gott. Der Talmud kam von dem Menschen(jüdische Rabbiner) und wurde in der jüdischen Geschichte
als das mündliche Gesetz der Juden bekannt.
Das sind zwei unterschiedliche Dokumente.

Das zum Thema: wie das Gesetz sagt.
Könnt ihr da folgen, könnt ihr das so sehen?

Ich werde jetzt erstmal "Reaktionen" abwarten, bevor ich weiterschreibe.
Dann werden wir uns mal Paulus und seine Stellung zum Gesetz anschauen.


Zuletzt geändert von Motte am 23/11/2006, 22:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Neuer BeitragVerfasst: 23/11/2006, 08:50 
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Du bist echt krass!

MEHR!!! Motte


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Neuer BeitragVerfasst: 23/11/2006, 20:46 
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hey motte
schreib weiter.
bin auf deinen bericht über paulus meinung gespannt.


lieben gruß
:wave:


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Neuer BeitragVerfasst: 23/11/2006, 22:54 

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Ok, wenn ihr unbedingt wollt ;)

Schauen wir uns mal Paulus an, wie er zum Gesetz stand.

1)
Wenn man sich mal die Briefe anschaut, dann wird man feststellen,
dass Paulus immer wieder die Gemeinden ermahnt, nicht in Gesetzlichkeit
zurückzuverfallen.
2)
Z.B. Galater 3,13 steht, dass Jesus uns vom Fluch des Gesetzes erlöst hat!
oder
Philipper 3,3-9 (selber nachlesen)
oder
Römer 10,4 steht, dass Christus des Gesetzes Ende ist !!!

Die ganze Zeit predigt Paulus den Gemeinden, dass Jesus das Gesetz erfüllt hat,
dass das Gesetz nicht mehr gilt (nicht verwechseln mit dem A.T., das A.T.
beinhaltet das Gesetz, es ist aber weit mehr als das Gesetz) und dass
sie nicht in Gestzlichkeit zurückfallen sollen, nicht versuchen sollen,
sich selber durch Werke Gerchtigkeit zu erwirken usw. usw. usw.

Da stellt sich doch die Frage, warum sollte Paulus, der ständig "gegen das Gesetz" wettert,
der sich als Pharisäer sehr gut im mosaischen Gesetz auskannte
(und damit den Unterschied zwischen Talmud und Gesetz und daher wohl
wußte, dass das Gesetz über "die Frau schweige" nichts aussagt)
plötzlich mit dem Gesetz argumentiert?
Ist Paulus ein wenig veriwrrt, oder so ein großer "Frauenverachter",
dass ihm jedes Mittel recht ist, um sie zu unterdrücken?
Was meint ihr?


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Neuer BeitragVerfasst: 25/11/2006, 09:37 

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Hallo liebe Leute!

Da ich 14 Tage in Augsburg auf Lehrgang bin, kann ich noch nicht
sagen, ob ich dort Zugang zum Forum hier bekomme.
Daher nicht wundern, wenn ich mich ein paar Tage nicht melde.
Aber dann geht's weiter ;)

Motte


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Neuer BeitragVerfasst: 29/11/2006, 13:01 

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Hi @all

Wir haben hier Internet, also kann ich doch ein klein wenig ins Forum.
Wie sieht es denn so aus mit euch?
Anscheinend lesen recht viel mit, ein wenig "Feedback" fände ich
praktisch, um zu sehen, ob ihr "mir" folgen könnt, oder ob ihr es anders
seht, anderer Meinung seid usw. usw. usw.

Lieben Gruß
Motte


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Neuer BeitragVerfasst: 29/11/2006, 14:37 
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Ich finds prima!!!!!!!!!!!!! Liebe Grüße..... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


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Neuer BeitragVerfasst: 30/11/2006, 15:52 

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Hal i - Hal o

Dann machen wir mal weiter :)
Kurze "Zusammenfassung":

- das Gesetz sagt gar nicht, dass Frauen "schweigen" sollen
- Gott hat bei der Schöpfung bei "gleich behandelt" (sie sind sehr wohl unterschiedlich)
- Paulus war stehts bemüht, die Christen daran zu erinnern, dass sie nicht mehr umterm Gesetz sind

Dann schauen wir mal, was die Bibel überhaupt so über die Kinder Gottes sagt.

Ich könnte mir vorstellen, dass sich eine Frau ein klein wenig "verdammt" vorkommt,
wenn Gottes Wort sie als "Minderwertigt im Dienst" darstellt und sie daher schweigen soll.
Das wäre ja eine eindeutige Wertung, die Gott an seinen Kinder da vornehmen würde.

Dazu finden wir in Röm 8,1 :
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

Tja, Gottes Wort sagt, dass seine Kinder nicht in/unter Verdammnis sind.

Wie passt dass denn nun mit dem Schweigen und der Wertigkeit?

Ganz einfach => gar nicht

denn in 1Sam 16,7
Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an sein Aussehen und seinen hohen Wuchs;
ich habe ihn verworfen. Denn nicht sieht der HERR auf das, worauf ein Mensch sieht.
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.

Für Gott ist deine Herzenshaltung wichtig, nicht dein Aussehen, deine Herkunft, deine Rasse oder dein Geschlecht!!

weiter finden wir

1Joh 3,9 Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde;
denn Gottes Kinder bleiben in ihm und können nicht sündigen;
denn sie sind ausGott geboren.

1Joh 4,4 Kinder, ihr seid aus Gott und habt jene überwunden;
denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist.

Kinder Gottes sind aus Gott geboren, das gilt für Männer & Frauen.
Unser Sein ist aus Gott, und das ist bei beiden gleich. Ein Mann ist
aus genau dem selben Gott geboren wie eine Frau, sie haben die selbe Natur in sich!

Wäre Gott nicht ein wenig "zweigeteilt", wenn er Männer anders als Frauen
von neuem geboren läßt?

und weiter Gal 3,28
Hier ist nicht Jude noch Grieche,
hier ist nicht Sklave noch Freier,
hier ist nicht Mann noch Frau;
denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.

Ja hoppla,hier sagt Gottes Wort sogar ganz eindeutig und unmißverständlich
und nicht mehr interpretationsfähig,
dass alle in Christus gleich sind, Mann & Frau.

Jetzt haben wir doch echt ein Problem, denn anscheinend sagt die Stelle
in 1. Kor was ganz anderes als das gesamte Zeugnis der Bibel.

Was nun?

Kommt nächste mal :D

Seit ihr noch dabei, könnt ihr das auch so sehen??

Liebe Grüße aus Bayern
Motte


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Neuer BeitragVerfasst: 5/12/2006, 11:24 

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So, da bin ich wieder :mrgreen:

Schauen wir mal, was die Bibel sonst so noch hergibt über den Dienst der Frauen.

In Röm 16,1 finden wir mal wieder was ganz interessantes :

"Ich empfehle euch aber unsere Schwester Phöbe, die eine Dienerin der Gemeinde* in Kenchreä ist, "

Ja hallo, wat is denn nu mit Paulus los?
Erst den Frauen den Mund verbieten, und jetzt empfiehlt er auch noch eine
Dienerin Gottes?

Und es wird noch besser im Römerbrief ;)

In Röm 16,7 steht:

"Grüßt Andronikus und Junias,1 meine Stammverwandten und Mitgefangenen, die berühmt sind unter den Aposteln und schon vor mir in Christus gewesen sind"

Die 1 hinter Junias ist ein kleiner Vermerk, der folgendes Beschreibt:
"Wahrscheinlich lautete der Name ursprünglich (weiblich) Junia. In der alten Kirche und noch bis ins 13.Jahrhundert wurde er als Frauenname verstanden (vgl. das Ehepaar Priska und Aquila in Vers 3)."

Na, haben wir da doch glattwech eine Frau unter den Aposteln, die auch noch
berühmt war? Hat man vielleicht erst nach dem 13.Jahrhundert den Namen
geändert, um mal wieder Gottes Wort an irgendwelchen Lehren anzupassen?
Wie seht ihr das? Für mich wir hier eindeutig eine "Apostelin" hervorgehoben,
und zwar von Paulus!!



Und weiter in Apg 18,26

"Und dieser fing an, freimütig in der Synagoge zu reden. Als aber Priszilla und Aquila ihn hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes genauer aus."

Lese ich das da richtig, sie (also beide!!!) legtem ihm den Weg Gottes aus?
Hat da doch tatsächlich ein Frau gelehrt?
Sieht so aus, oder? ;)

Röm 16,12 Grüßt die Tryphäna und die Tryphosa, die in dem Herrn arbeiten. Grüßt die Persis, meine Liebe, die sich viel gemüht hat im Dienst des Herrn

Ich vermute mal, das Tryphäna und Tryphosa Frauen sind (kann ich aber
von hier nicht mit Sicherheit sagen, liest sich aber erstmal so),
zumindest ist Persis eine Frau, die sich viel gemüht hat im Dienst des Herrn.
Paulus lobt sogar noch die Frauen und ihren Dienst.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde, dass das alles ganz schön
im Widerspruch zum Schweigen der Frau in der Gemeinde steht.
Wenn Gott wirklich wollte, dass Frauen in der Gemeinde schweigen,
dann würde Gott sicherlich niemals einer Frau eine entsprechende Berufung aufs Herz legen,
noch würde er ihren Dienst (den sie sich dann ja selber angeeignet hätte) segnen.
Zwar leben wir im Glauben und nicht im Schauen ;) , allerdings sehe ich
sehr wohl, dass Frauen entsprechende Berufungen haben und auch,
dass ihr Dienst von Gott gesegnet ist.

Irgendwie bleibt bei mir nur folgender Schluß:
entweder ist Gott schizophren und willkürlich und hält sich nicht an sein Wort
oder
in 1.Korinther 14 steht etwas anderes, bzw. es ist so "wortwörlich" falsch ausgelegt..

Und dazu kommen wir ein ander Mal :mrgreen:

Liebe Grüße
Motte

P.S.

Könnt ihr noch folgen, ist das so nachvollziehbar, hilft es euch?


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Neuer BeitragVerfasst: 9/12/2006, 22:46 

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Hallo ihr Lieben!

Da hier noch niemand gesagt hat, dass er nicht mehr "mitkommt", mache ich einfach mal weiter ;)

Was ist denn nun los mit 1.Kor 14,34-40?

Die Sache ist an sich recht simpel.
Die Korinther hatten Paulus einen Brief geschrieben mit vielen Fragen / Meinungen.
Und Paulus antwortet ihnen hier.
In Vers 34-35 zitiert Paulus die Korinther, die Verse 36-40 sind seine Antwort auf ihre Sichtweise.

Jetzt werden sicherlich einige sagen: Wie kommt Motte denn jetzt auf so eine schwindelige Idee (Bibelauslegung) ;)

Ganz einfach, zum einen habe ich sehr gute Hilfe gehabt, und zum anderen habe
ich mal den ganze Brief gelesen.
Und siehe da, in Kapitel 7 schreibt Paulus : Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt ..."

Und dann folgt ein "Aufteilung"
-Kap 7 Heirat
-Kap 8 Götzendienst
-Kap 10 Taufe
-Kap 12 geistliche Gaben
-Kap 13 Gottes Liebe
-Kap 14 verschiedene Angelegenheiten (Zungenreden, Ordnung in der Gemeinde, Stellung der Frau)
-Kap 15 Abschluss des Briefes mit Antworten im Bezug auf die Auferstehung

Beim Studieren der Kapitel ist es leicht zu sehen, dass Paulus Fragen beantwortet, die sie ihm geschrieben hatten.

Die Verse 34-35 sind die Sichtweise der Korinther, die sie Paulus geschrieben hatten.
Und seine Antwort sagt ihnen, dass sie damit nicht richtig liegen, denn er schreibt:
Was, ist von euch das Wort Gottes ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gekommen?

Mit anderen Worten: Habt ihr jetzt Gottes Wort hervorgebracht? Seid ihr die einzigen, die solche Erkenntnis haben?
Das ist ein Vorwurf nach dem Motto: Hallo liebe Leute, dass ist nicht das, was ich euch gelehrt habe. Ihr seid abgewichen von dem, was wirklich in den Gemeinden der Heiligen gilt.

Vielleicht werden jetzt einige sagen, dass sie das so nicht sehen, weil ja
alle Schrift von Gott inspiriert und wahr ist.
Dann muss auch Vers 34-35 wahr sein.
Das ist so aber nicht unbedingt richtig.
Diese Verse sind denn Dinge sind den Tatsachen gemäß aufgeschrieben worden, sind allerdings keine Aussage der Wahrheit.
Starke Behauptung, nicht wahr? ;)
Und sie läßt sich sehr leicht an der Schrift prüfen (sonst hätte ich es nicht geschrieben ;) )
Z.B. steht in Johannes 8:52 "Da sprachen die Juden zu ihm (Jesus): Jetzt erkennen wird, dass du (Jesus) einen Dämon hast ...!"
Was denkt ihr? Ist das eine Aussage der Wahrheit, oder wurde hier ein
"Vorfall" gemäß den Tatsachen aufgeschrieben?
Gottes Wort ist Wahr, allerdings ist nicht jede Aussage einfach 1:1 wahr.

So, wie es aussieht, hat sich in der Gemeinde in Korinth (die aus Heiden und Juden bestand)
einiges der jüdischen Tradition eingeschleust, und daraus wurden Lehren
abgeleitet, die nicht im Einklang mit der "Liebeskunde" Jesus Christus standen.
Wer Lust hat kann ja mal die Stelle mit den langen Haaren der Frau und der Kopfbedeckung nachlesen,
was Paulus dazu schreibt.

Tja, und jetzt seid ihr dran, denn mit "meinen" Ausführungen bin ich erstmal fertig.
Könnt ihr da folgen, könnt ihr das auch so sehen, hilft euch das, seht ihr es anders?

Liebe Grüße
Motte (& Anni & Laura )


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Neuer BeitragVerfasst: 10/12/2006, 22:32 
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An dieser Stelle:

Danke Motte für deine Arbeit, mir hilft das sehr, weil ja doch viele Christen mir dieser Bibelstelle in Argumetationsnöte kommen!

Nicht aufhören, es hilft wirklich!!!

Gerade Menschen wie mir, die totalen Hunger nach dem Wort haben!!!

Lieben Gruß aus (mittlerweile & vorrübergehend) Ulm,
Hajo


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Neuer BeitragVerfasst: 21/12/2006, 20:16 

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Hallo nochmal!

Ein wenig "verwirrt" es mich. Es haben recht viele Leute gelesen, aber
kaum jemand äußert sich. Das finde ich schade, denn ich habe damit
gerechnet, dass jemand z.B. sagt: "Deine Ausführung mag ja sich schön
anhören, aber was ist mit den Zitat von Paulus im Timotheusbrief?".
Oder ist das Thema einfach zu "Uninteressant", um sich damit näher
zu beschäftigen?


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 9/1/2007, 21:31 
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Hallo Motte,

doch ich bin ganz heiß darauf, auch hier die richtige Antwort zu hören!

Für alle die mitlesen, aber gerade keine(n Link zu einer) Bibel parat haben:

Zitat:
1. Tim 2:8-15 (Rev Elberfelder)

Verhalten von Männern und Frauen in den Gemeinden

8 Ich will nun, dass die Männer an jedem Ort beten, indem sie heilige Hände aufheben, ohne Zorn und zweifelnde Überlegung; 9 ebenso, dass auch die Frauen sich in anständiger Haltung mit Schamhaftigkeit und Sittsamkeit5 schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, 10 sondern mit dem, was Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke.

11 Eine Frau lerne in der Stille in aller Unterordnung. 12 Ich erlaube aber einer Frau nicht zu lehren, auch nicht über den Mann zu herrschen, sondern ich will, dass sie sich in der Stille halte,

13 denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva; 14 und Adam wurde nicht betrogen, die Frau aber wurde betrogen und fiel in Übertretung. 15 Sie wird aber durch das Kindergebären hindurch gerettet werden, wenn sie bleiben in Glauben und Liebe und Heiligkeit mit Sittsamkeit.


Wir hatten hier nämlich auch schon unseren "Spaß" mit Leuten aus der "Free Church of Scotland", bei denen die Frau gar nichts machen darf. Und Lobpreis gibt es nur (ausschließlich) nach Psalmen und (logischerweise) ohne Instrumente, denn die sind vom Teufel! Is klaar ne... :roll:

Los Motte, ab gehts.

Viele Grüße
Achim


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 Betreff des Beitrags:
Neuer BeitragVerfasst: 15/1/2007, 21:48 

Registriert: 22/11/2005, 22:51
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Dann machen wir doch einfach mal weiter, es freut mich, dass es einigen
von euch hilft. MIr ist schon klar, dass es für einige auch etwas völlig
neues ist und den "alten Glauben" echt umkrempelt.
Mir hat dabei geholfen, dass ich angefangen habe, die Bibel so zu lesen,
als hätte ich noch nie etwas darüber gehört. Keine Lehre, keine Tradition,
einfach nur mit den Heiligen Geist, denn er ist unser Helfer, Beistand und
Lehrer. Er führt uns in die Wahrheit, die uns frei macht.
Denkt daran, dass Jesus Christus das lebendige Wort Gottes ist,
und jede Bibelstelle, die nicht mit seinem irdischen Dienst in Einklang zu bringen ist, ist entweder falsch ausgelegt, falsch gelehrt oder falsch verstanden.
Und Jesus hat nie Frauen "unterdrückt"!

Also weiter "im Text".

1.Tim. 2, 11-12
"Eine Frau lerne in der Stille in aller Unterordnung. Ich erlaube aber einer Frau nicht zu lehren, auch nicht über den Mann zu herrschen,
sondern ich will, dass sie sich in der Stille halte"

Hier haben wir nun eine Textstelle, die sehr deutlich im Widerspruch zu dem
steht, was wir bereits weiter oben festgestellt haben. Nämlich, dass es diese
allgemeine Weisung, dass Frauen in der Gemeinde schweigen sollen,
nicht gibt, weil in Christus weder Mann noch Frau ist.
Außerdem sollen Mann & Frau eins werden, die Frau wurde vom Mann
aus seiner Seite genommen, um ihn zur Seite zu stehen, damit sie als
Einheit "funktionieren". So zeigt es Gottes Wille in der Schöpfung.

Was also veranlasst hier Paulus, überhaupt jemanden das Lehren zu verbieten?
Als "logischte" Gründe wären da: die Person ist nicht quallifiziert fürs
Lehren oder aber es wird falsches gelehrt.
Könnte das eine Begründung sein?
Denn eines steht fest: Es handelt sich hier um eine Anweisung von Paulus,
hier wird nicht eine Gemeinde oder Timotheus oder sonst jemand zitiert.

Also schauen wir mal, was Paulus zu diesen Worten bewegt hat.

Der Brief ist nicht an eine moderne Gemeinde gerichtet, das darf man nicht
außer acht lassen. Timotheus war Pator in der Gemeinde von Ephesus.
In dieser Stadt wurde damals die Göttin Diana(Artemis) angebetet.
Es ist eine große, groteske hölzerne Statue einer Frau mit vielen Brüsten.
Sie war die Göttin der Fruchtbarkeit und der Jadg.
Ephesus war damals bekannt für seinen Diana-Schrein, in dem tausende
von geweihten Prostituierten glaubten,, die Gläubigen durch den Geschlechtsakt
mit der Gottheit zu vereinigen.
Aus diesem "Hintergrund" stamme die Frauen aus der Gemeinde von Timotheus.
Hinzu kommt, dass es sich um eine Generation von völlig ungebildeten
Frauen handelte, die weder etwas von Gott wußten, noch sonst eine
Allgemeinbildung hatten. Unwissenheit der Frauen wurde sogar als Tugend angesehen.

Einen kleinen Einblick in die religiöse Erzeihung der Frau zeigt Rabbi Eleazer:
"Die Worte des Gesetzes sollten lieber verbrannt werden als einer Frau überlassen werden".

Historisch gesehen waren damals die Frauen sowohl in geistlicher als auch
akademischer Hinsicht vollkommen ungebildet. In diesen geschichtlichen
Hintergrund schrieb Paulus den Brief an Timotheus.

Was bedeutet denn mit diesem Hintergrund:"Die Frau lerne in Stille und Unterordnun"?

Ganz einfach, die Anweisung von Paulus an Timotheus, dass die Frauen lernen sollen!!
Jesus hat sie freigesetzt, zur Freiheit befreit, und nun sollen auch sie
in geistlichen Dingen gelehrt werden.
Und wie lernt man am besten?
"In Stille und Unterordnung".
Du wirst weder in einer lauten Umgebung etwas lernen, noch von einem Lehrer,
dem du dich nicht unterordnen willst.

Die Audrücke "Stille" und "Unterodnung" sind sozusagen Adverben, die zum
Verb "lernen" gehören, und nicht zu "Frau". Die Tradition hat hier diese
Dinge einfach verdreht, dass man Stille & Unterordnung mit Frau verbindet.
Paulus weist hier Timotheus an, die Frauen lernen zu lassen, und das soll
in Stille geschehen und in Unterordnung gegenüber dem Lehrer.
Denn anders geht es nicht.
Wenn im Gemeindeunterricht die Schüler nur dummes Zeug machen
und sich dem Pastor nicht unterordnen, dann werden sie aus dem Unterricht
nicht wirklich viel mitnehmen, sie werden nichts lernen.

Das griechischeWort "hesucha", was hier mit Stille übersetzt wird, ist die
weibliche Form von "hesuchios" und bezieht sich nicht nur auf Reden oder
Sprechen, sondern es bedeutet auch "still auf seinem Platz zu sitzen" oder
"sich nicht zu bewegen".

Stellen wir also erstmal fest, dass mit Stille & Unterordnung einfach
Lernregeln aufgestellt wurden.
Davon abzuleiten, dass Frauen nicht lehren, sprechen oder sonst was
in der Gemeinde tun dürfen, ist nicht haltbar.

Und demnächst machen wir hier weiter *g*


@Achim
Ich hab da auch noch eine Menge über "Haupt & Unterordnung", "Kopfbedeckung" usw.
Interesse?


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Neuer BeitragVerfasst: 19/1/2007, 22:00 

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So, hat zwar etwas gedauert, aber nun gehts weiter im Text.

Das mit Stille & Unterordnung haben wir geklärt, sie beziehen sich auf
"Lernen", und nicht auf "Frauen".

Wie steht es nun um die Aussage von Paulus:"Ich erlaube aber einer Frau nicht zu lehren"?

Haben wir nicht vorhin festgestellt, dass Paulus Timotheus anwies, dass er die Frauen
erstmal etwas lernen lassen soll, so das sie überhaupt erstamal etwas über
Jesus Christus lernen konnten?
War es daher nicht angemessen, dass er Timotheus auch anwies, keine ungebildeten Frauen
lehren zu lassen?
Welcher Pastor einer Gemeinde würde einen "Ungebildeten" erlauben,
zu predigen oder zu lehren?
Das ist allerdings losgelöst von der Person.
Apg. 10,34 beschreibt es sehr schön!

Man kann davon ausgehen, dass wenn eine Frau Kenntnis über die Schrift
erlangt hat, ihrem Lehrdienst nichts im Wege stand.
Dies entspricht auch dem, was wir im 2.Timotheus 2,2 finden:
"Und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue
treuen Menschen an, die tüchtig sein werden, auch anderen zu lehren"

Es gibt Bibeln (hauptsächlich englische), die "Menschen" mit "Männer" übersetzt haben.
Aber das griechische Wort, das hier benutzt wird, ist "anthropos" und bedeutet
"Menschheit", also Männer und Frauen.
Paulus weist hier Timotheus in seinem zweiten Brief, der drei Jahre nach dem
ersten Brief geschrieben wurde, demnach an, Männer wie auch Frauen
lehren zu lassen.
Wäre das Lehrverbot ein allgemeines, zeitloses Gebot, hätte Paulus
an dieser Stelle die Frauen auch herausgenommen.
Abgesehen davon würde ein allgemeines "Verbot" dem Zeugnis der Bibel
eh widersprechen, wie wir bereits weiter oben gesehen haben.

Hinzu kommt, wie wir auch bereits weiter oben gesehen haben, dass mit
Priscilla und Phöbe zwei Frauen von Paulus erwähnt werden, die Lehren.
Und Paulus verbietet es ihnen nicht. Im Gegenteil, in Römer 16,2
schreibt Paulus, das Phöbe vielen ein Beistand gewesen ist, auch ihm selber!!!
Das Wort "Beistand" heißt im griechischen Text prostatis, was bedeutet:
jemanden vorstehen oder über jemanden herrschen.
Phöbe war auch für Paulus ein "Prostatis"!!

Wem das noch nicht reicht, ich könnte auch noch etwas über den Gnostizismus
schreiben, der zur der damaligen Zeit auch in Ephesus die Runde machte.


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Neuer BeitragVerfasst: 23/1/2007, 00:07 
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Hmm... M.E. klingt das alles sehr logisch was du schreibst, Motte! Kann ich gut nachvollziehen und macht Sinn.

Nur mal so nachgefragt: Gibt es niemanden, der anderer Meinung ist? (Ausser Oma Hilde, für die völlig unumstößlich feststeht, dass Frauen "auf der Kanzel" oder in Leitung und Lehre fehl am Platz sind :-) )
Mal ehrlich: Gibt es nicht auch gegensätzliche Meinungen zu Mottes Ausführungen? Wenn nicht, ist ja alles geritzt. Ich kann mit diesen Ausführungen eine Menge anfangen.


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 Betreff des Beitrags: zu den ganzen Ausführungen
Neuer BeitragVerfasst: 11/2/2007, 19:39 
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[align=left]WOW, ich hab mir grad alle von oben bis unten durchgelesen und bin fasziniert und auch begeistert von den Ausführungen, Motte.

Ich glaube, viele Frauen haben das innere Zeugnis von der Tatsache, dass das so mit den Frauen und dem Lehren und Mund-halten in der Gemeinde nicht stimmen kann in sich, aber das so ausführen zu können, ist was ganz anderes!

Würde mich mal interessieren, ob du zu diesen ganzen Auffassungen und Auslegungen allein durch Selbststudium gekommen bist, oder wie du z.B. die Stelle in 1. Kor. 14,34-40 auseinander gepflückt hast...

Weil es mir da so ging, dass ich das durchlese und nachvollziehen kann, aber als "normaler" Bibelleser wohl nie zu solchen Erkenntnissen kommen würde, da ich weder griechisch kann, noch denke, dass ich durch Eigenstudium auf sowas kommen würde.
Und die ganzen Hintergrundinformationen, woher ziehst du die?

Aber vielen Dank auf jeden Fall, hat mir auf jeden Fall einen tiefen Einblick in dieses Thema gegeben, welches ja durchaus gerne diskutiert wird :discussion: und ja durchaus auch seine Relevanz hat!

Hiermit mal viele liebe Grüße aus Ulm an euch Lieben da oben im Norden =)[/align]

_________________
Brian zum Volk: "Ihr seid alle Individuen!"
Volk im Chor: "Ja, wir sind alle Individuen!"
Einer: "Ich nicht!"


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Neuer BeitragVerfasst: 12/2/2007, 18:17 

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Hallo ihr lieben,

Mir fällt da auch noch etwas zu ein. Ist ja schließlich kein neues Thema.

Also, ich habe definitiv nichts gegen Frauen auf der Kanzel.Warum auch? Um jetzt mal das Gesetz außen vor zu lassen, lese ich weiter und bringe den nächsten Satz mit dem in Verbindung (Wenn sie aber doch etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen...), da kommt bei mir folgende Frage auf: Was bitte schön sollte eine Frau die lehrt, daheim ihren Mann fragen?!
Das würde ja bedeuten, sie versteht selbst nicht, was sie da lehrt.
Ich höre immer wieder von Pastoren, die selbst gar nicht glauben. Das ist schlimm! Ehrlich, liebe Leute, eine gläubige Frau auf der Kanzel ist mir lieber als jeder ungläubige Pastor! Glaubt Ihr, Gott sieht das viel anders?!
Wenn Gott mit dem jüngsten Tag so lange warten würde, bis solche Sachen ausdisskutiert sind, wäre niemand mehr über, den Jesus bei seiner Wiederkehr antreffen könnte. So lange hält die Erde nämlich nicht mehr...
Aber hat Jesus jemals verlangt, daß wir alle einer Meinung sind?! Ich wüsste nicht, wo er das gesagt haben soll. Wir können es niemals jedem recht machen und es wird keine Zeit kommen, wo alle in allen Punkten übereinstimmen. Wenn die einen sagen, Frauen auf die Kanzel, unterstütze ich das. Wenn die anderen sagen, Frauen runter von der Kanzel, muß ich das aber genauso akzeptieren. Genauso wie ich akzeptieren muß, daß eben nicht jeder meine Meinung teilt. So sind wir alle verschieden von Gott gemacht, und das ist sehr gut so. Vielleicht sollte man eher die Frage disskutieren, was eigendlich wirklich das wesentliche am Glauben ist, und ob wir das überhaupt noch leben. Die einzige Frage die man sich bei solchen Fragen stellen muß, ist doch die:Bringt es mich Gott näher? Kann ich das wirklich bejahen? Oder welche Antwort muß ich mir darauf ehrlich geben? Wenn eine Frau auf der Kanzel mich Gott näher bringen kann, so ist es in Gottes Sinne. Bringt die Diskussion mich von Gott weg, kann es NICHT in SEINEM Sinne sein!
Was Paulus da aufstellt, sind Regeln, damit der Gottesdiesnst geordnet ablaufen kann und er konnte nun doch nicht für wirklich jede Epoche alles niederschreiben, damit in alle Ewigkeit der Gottesdienst richtig abläuft- der Arme wäre ja heute noch am schreiben. Ich denke, wir fallen damit in einen Dogmatismus und verlieren den Blick für das Wesentliche.

In den letzten 2000 Jahren haben die, die sich Christen nennen, wahrscheinlich schwerwiegendere Fehler begangen, als Frauen auf die Kanzel zu stellen. Und die wurden mit Sicherheit nicht so stark disskutiert wie diese Belanglosigkeiten heutzutage. (Man entschuldige an dieser Stelle meine grenzenlose Naivität). Ich habe das Gefühl, wir drehen uns im Kreis, anstatt zu überlegen, was jetzt dran wäre und wie es weiter geht. Wenn wirklich alles so kompliziert wäre, glaubt Ihr, auch nur einer von uns würde es in das Himmelreich schaffen?! Manchmal glaube ich, Gott schaut zu uns runter und schüttelt einfach nur mit dem Kopf. Und gute Güte, wenn es wirklich ein Fehler vor Gott ist, ich werde damit leben können und müssen, irgendwas falsch gedeutet zu haben, niemand hat von uns verlangt alles richtig zu machen- bräuchten wir Jesus sonst?! Ich habe dabei ein gutes Gewissen- das muß reichen.

Aber fällt Euch bei diesen ganzen Diskussionen nichts auf? Sind es nicht gerade diese Art von beliebten Disskussionen, die die Christen entzweien und Spaltungen hervorrufen? Ich denke mal, es gibt mindestens einen, der sich über solche Endlosdisskussionen freut und sich die Hände reibt!
Und dann kann da irgendwas nicht stimmen! Lenkt das nicht eigendlich vom wahren Kampfplatz eher ab?
Was sagt Paulus denn? Hütet Euch vor denen, die Spaltungen hervorrufen. Wir leben in schlimmen Zeiten; und sie werden noch übler werden. Ich denke nicht, daß wir uns noch den Luxus leisten können, uns über Dinge zu streiten, wie Frauen auf der Kanzel oder ob der Beamer jetzt vom Teufel ist (sowas habe ich auch schon gehört). Sollte ich vom Thema abweichen tut´s mir leid, aber ich dachte ich sag das mal.

Lieben Gruß
Micha


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Neuer BeitragVerfasst: 12/2/2007, 18:18 

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Hallo ihr lieben,

Mir fällt da auch noch etwas zu ein. Ist ja schließlich kein neues Thema.

Also, ich habe definitiv nichts gegen Frauen auf der Kanzel.Warum auch? Um jetzt mal das Gesetz außen vor zu lassen, lese ich weiter und bringe den nächsten Satz mit dem in Verbindung (Wenn sie aber doch etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen...), da kommt bei mir folgende Frage auf: Was bitte schön sollte eine Frau die lehrt, daheim ihren Mann fragen?!
Das würde ja bedeuten, sie versteht selbst nicht, was sie da lehrt.
Ich höre immer wieder von Pastoren, die selbst gar nicht glauben. Das ist schlimm! Ehrlich, liebe Leute, eine gläubige Frau auf der Kanzel ist mir lieber als jeder ungläubige Pastor! Glaubt Ihr, Gott sieht das viel anders?!
Wenn Gott mit dem jüngsten Tag so lange warten würde, bis solche Sachen ausdisskutiert sind, wäre niemand mehr über, den Jesus bei seiner Wiederkehr antreffen könnte. So lange hält die Erde nämlich nicht mehr...
Aber hat Jesus jemals verlangt, daß wir alle einer Meinung sind?! Ich wüsste nicht, wo er das gesagt haben soll. Wir können es niemals jedem recht machen und es wird keine Zeit kommen, wo alle in allen Punkten übereinstimmen. Wenn die einen sagen, Frauen auf die Kanzel, unterstütze ich das. Wenn die anderen sagen, Frauen runter von der Kanzel, muß ich das aber genauso akzeptieren. Genauso wie ich akzeptieren muß, daß eben nicht jeder meine Meinung teilt. So sind wir alle verschieden von Gott gemacht, und das ist sehr gut so. Vielleicht sollte man eher die Frage disskutieren, was eigendlich wirklich das wesentliche am Glauben ist, und ob wir das überhaupt noch leben. Die einzige Frage die man sich bei solchen Fragen stellen muß, ist doch die:Bringt es mich Gott näher? Kann ich das wirklich bejahen? Oder welche Antwort muß ich mir darauf ehrlich geben? Wenn eine Frau auf der Kanzel mich Gott näher bringen kann, so ist es in Gottes Sinne. Bringt die Diskussion mich von Gott weg, kann es NICHT in SEINEM Sinne sein!
Was Paulus da aufstellt, sind Regeln, damit der Gottesdiesnst geordnet ablaufen kann und er konnte nun doch nicht für wirklich jede Epoche alles niederschreiben, damit in alle Ewigkeit der Gottesdienst richtig abläuft- der Arme wäre ja heute noch am schreiben. Ich denke, wir fallen damit in einen Dogmatismus und verlieren den Blick für das Wesentliche.

In den letzten 2000 Jahren haben die, die sich Christen nennen, wahrscheinlich schwerwiegendere Fehler begangen, als Frauen auf die Kanzel zu stellen. Und die wurden mit Sicherheit nicht so stark disskutiert wie diese Belanglosigkeiten heutzutage. (Man entschuldige an dieser Stelle meine grenzenlose Naivität). Ich habe das Gefühl, wir drehen uns im Kreis, anstatt zu überlegen, was jetzt dran wäre und wie es weiter geht. Wenn wirklich alles so kompliziert wäre, glaubt Ihr, auch nur einer von uns würde es in das Himmelreich schaffen?! Manchmal glaube ich, Gott schaut zu uns runter und schüttelt einfach nur mit dem Kopf. Und gute Güte, wenn es wirklich ein Fehler vor Gott ist, ich werde damit leben können und müssen, irgendwas falsch gedeutet zu haben, niemand hat von uns verlangt alles richtig zu machen- bräuchten wir Jesus sonst?! Ich habe dabei ein gutes Gewissen- das muß reichen.

Aber fällt Euch bei diesen ganzen Diskussionen nichts auf? Sind es nicht gerade diese Art von beliebten Disskussionen, die die Christen entzweien und Spaltungen hervorrufen? Ich denke mal, es gibt mindestens einen, der sich über solche Endlosdisskussionen freut und sich die Hände reibt!
Und dann kann da irgendwas nicht stimmen! Lenkt das nicht eigendlich vom wahren Kampfplatz eher ab?
Was sagt Paulus denn? Hütet Euch vor denen, die Spaltungen hervorrufen. Wir leben in schlimmen Zeiten; und sie werden noch übler werden. Ich denke nicht, daß wir uns noch den Luxus leisten können, uns über Dinge zu streiten, wie Frauen auf der Kanzel oder ob der Beamer jetzt vom Teufel ist (sowas habe ich auch schon gehört). Sollte ich vom Thema abweichen tut´s mir leid, aber ich dachte ich sag das mal.

Lieben Gruß
Micha


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Neuer BeitragVerfasst: 14/2/2007, 14:58 

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Hallo Ihr Lieben!

Endlich wieder was schreiben :-) ;-)



Micha hat geschrieben:
Also, ich habe definitiv nichts gegen Frauen auf der Kanzel.Warum auch?

Es ging in diesem Thema auch nicht so sehr darum, ob wir was degengen haben,
sondern was Gottes Wort darüber sagt, dass ist schon ein Unterschied.

Micha hat geschrieben:
Um jetzt mal das Gesetz außen vor zu lassen,...

Eines mal vorweg, das Gesetz ist den JUDEN gegeben, nicht den HEIDEN!!
Für uns als Kinder Gottes gilt das Gesetz der Liebe, dass Jesus uns gab,
aber NIEMALS das mosaische Gesetz.
Es ist wichtig, dass man sich dessen bewußt ist, denn wenn man sich
selber unter das Gesetz bringt, setzt sich eine Decke der Verblendung auf einen,
und dann ist nichts mehr mit Erkenntnis oder Offenbarung über Gottes Gnade.

Micha hat geschrieben:
Das würde ja bedeuten, sie versteht selbst nicht, was sie da lehrt.

Ist dir beim Lesen der Ausführungen weiter oben aufgefallen, dass dort steht,
dass es sich um ein Zitat von den Korinther handelt?

Micha hat geschrieben:
Wenn Gott mit dem jüngsten Tag so lange warten würde, bis solche Sachen ausdisskutiert sind, wäre niemand mehr über, den Jesus bei seiner Wiederkehr antreffen könnte. So lange hält die Erde nämlich nicht mehr...

Bis jetzt hat hier niemand rumdiskutiert, sondern wir haben ein Thema aus
Sicht von Gottes Wort beleuchtet, dass bisher immer nur auf ein einzelnes Zitat
beruht hat und durch diese "Standardauslegung" im Widerspruch mit Gottes gesamten Wort steht.

Micha hat geschrieben:
Aber hat Jesus jemals verlangt, daß wir alle einer Meinung sind?! Ich wüsste nicht, wo er das gesagt haben soll.

Doch, schon.
Jesus ist DAS WORT GOTTES, dazu gehören auch die Briefe über die Offenbarungen
des Lebens aus Gott durch Paulus, und er fordert die Christen sehr wohl auf,
ZUR EINHEIT DES GLAUBENS zu kommen.

Micha hat geschrieben:
Wir können es niemals jedem recht machen

Dazu sind wir auch nicht aufgefordert.
Jeder hat seinen freien Willen, Gott schaut das Herz an, und wer so bleiben
will, wie er ist, weil er glaubt, dass es so gut ist, den wird Gottes Wort auch
nicht verändern.
Die Freiheit läßt uns Gott.


Micha hat geschrieben:
Wenn die einen sagen, Frauen auf die Kanzel, unterstütze ich das. Wenn die anderen sagen, Frauen runter von der Kanzel, muß ich das aber genauso akzeptieren.

Siehst du, und das sehe ich anders.
Es ist für mich völlig irrelevant, was MENSCHEN sagen oder meinen,
meine Lebensgrundlage ist Gott und SEIN WORT.
Denkst du, dass ein liebender Gott, der Arbeiter für sein Reich haben will,
pauschal gut 50% der Arbeiter ausschließt?
Der lebendige Gott tut es auf jeden Fall nicht, Religion tut das schon.

Micha hat geschrieben:
Genauso wie ich akzeptieren muß, daß eben nicht jeder meine Meinung teilt.

Ja, das ist eine sehr gute Einstellung.
Ich akzeptiere, dass andere eine andere Meinung haben als ich, und ich kann
sogar akzeptieren, dass andere sogar ein anderes Gottesbild haben,
andere Dinge glauben.
Das bedeutet für mich aber nicht, dass ich den Mund halten muss oder so.
Was ich über die Frau in der Gemeinde geschrieben habe kann jeder nachlesen,
und es liegt bei jedem selber, ob er den Heiligen Geist als Lehrer bittet,
ihn dieses Thema aufzuschließen, oder ob er es selber mit dem Verstand
machen will. Es kann nur keiner sagen: woher sollte ich das denn Wissen,
es gab ja keine Lehre darüber.
Denn das ist nicht der Fall.
Gott hat versprochen: WENN IHR MICH VON HERZEN SUCHT WERDE ICH MICH FINDEN LASSEN.
Und von Herzen suchen kann auch bedeuten, dass man "Altes, liebgewonnenes" hinter sich lassen muss.

Micha hat geschrieben:
So sind wir alle verschieden von Gott gemacht, und das ist sehr gut so.

So, und wo steht das?
In meiner Bibel steht, dass wir, wenn wir von neuem geboren werden,
alle eine neue Kreatur werden, und zwar aus GOTT.
Damit sind alle Christen von Gott gleichgemacht, weil alle aus dem SELBEN
bestehen.
Das längst nicht jeder so lebt, dass steht auf einem ganz anderen Papier.

Micha hat geschrieben:
Vielleicht sollte man eher die Frage disskutieren, was eigendlich wirklich das wesentliche am Glauben ist, und ob wir das überhaupt noch leben.
Die einzige Frage die man sich bei solchen Fragen stellen muß, ist doch die:Bringt es mich Gott näher?

Also, Gottes Wort sagt, dass Gott und Jesus in uns Wohnung nehmen.
Wie nah soll er denn noch sein?
Und nein, es geht nicht darum, ob ich Gott näher komme, es geht darum,
mündige Erbe zu werden, um die Gnade Gottes, das Leben, das Jesus uns
erwirkt hat, als Verwalter zu leben.
Deshalb sollen wir ja auch herrschen auf dieser Erde.
Herrscht du schon, oder lebt man dich noch? ;-)

Micha hat geschrieben:
Bringt die Diskussion mich von Gott weg, kann es NICHT in SEINEM Sinne sein!

Ja, da gebe ich dir recht.
Aber wie gesagt, bisher haben wir hier nicht diskutiert, sondern nachgeschaut,
was Gottes Wort zum Thema Frau so alles beinhaltet.
Das nennt man Lehre. Und die Bibel sagt, dass die Erkenntnis der Wahrheit
dich frei macht.
Was denkst du, könnte es sein, dass das, was ich oben aus der Bibel beleuchtet habe,
Frauen freisetzt?

Micha hat geschrieben:
Was Paulus da aufstellt, sind Regeln, damit der Gottesdiesnst geordnet ablaufen kann

Dann hast du entweder nicht aufmerksam oben gelesen, oder du möchtest deine "alte" Sicht beibehalten.

Micha hat geschrieben:
Ich denke, wir fallen damit in einen Dogmatismus und verlieren den Blick für das Wesentliche.

Ist es nicht auch für Gottes Wort wesentlich, dass alles vergehen wird,
Gottes Wort aber ewig bestand hat?
Warum sollte Gottes Wort vor 2000 Jahren was anderes bedeuten als heute?
Gott IST sein Wort, und bei IHM ist nicht mal der Schatten eines Wechsels,
und das ist sehr gut, denn deshalb können wir uns ganz und gar auf ihn verlassen.
Was nützt mir ein Gott, der mir sein Wort als Hilfe gibt, dass nicht mehr gültig ist?

Micha hat geschrieben:
Ich habe das Gefühl, wir drehen uns im Kreis, anstatt zu überlegen, was jetzt dran wäre und wie es weiter geht.

Dem könnte ich entgegenhalten, dass wir nirgends in der Bibel aufgefordert sind,
selber zu überlegen. Das machen schon mehr als genug, deshalb geht auch so viel schief.
Wir sollen uns vom Heilige Geist leiten lassen, dann werden wir endlich die
Werke tun, die Gott schon lange vorbereitet hat. Und das ist sehr viel einfacher,
als "ständig was für Gott zu tun".

Micha hat geschrieben:
Wenn wirklich alles so kompliziert wäre, glaubt Ihr, auch nur einer von uns würde es in das Himmelreich schaffen?!

Wieso kompliziert?

Es ist doch ganz einfach:

Ich glaube, dass Jesus Gottes Sohn ist,
das er für mich starb und auferstand, damit ich sein Leben empfangen kann.
Und daher bitte ich dich, Jesus, sei DU mein HERR!

Und schwupps, wenn du das glaubst und bekennst bist du von neuem geboren und damit errettet.
Was willst du denn noch mehr schaffen?

Micha hat geschrieben:
Manchmal glaube ich, Gott schaut zu uns runter und schüttelt einfach nur mit dem Kopf.

Und genau das macht er nicht. Das habe ich zwar auch immer gedacht,
aber so ist Gott gar nicht.
Er sieht uns als seine Kinder in einem Sohn, er sieht uns als Gerecht,
als königliches Priestertum, als seine Schnucki-Putzi-Hasi-Mausi.
Sogar,wenn wir hier "Blödsinn" machen, weil er uns einfach liebt.
Er sieht UNS, nicht unser HANDELN an.
Er sieht uns als Geist, aus ihm geboren, und das ist 100% gut.
Das ist doch einfach, oder?
Das nennt man Gnade aus Liebe.

Micha hat geschrieben:
Ich habe dabei ein gutes Gewissen- das muß reichen.

Wenn Gottes Wort das sagen würde, dann ja, dann würde ein gutes Gewissen reichen.
Hast du dafür vielleicht eine Stelle parat? Ich kenne nämlich keine, was
allerdings nicht zwangsläufig bedeutet, dass es sie nicht gibt.

Micha hat geschrieben:
Aber fällt Euch bei diesen ganzen Diskussionen nichts auf? Sind es nicht gerade diese Art von beliebten Disskussionen, die die Christen entzweien und Spaltungen hervorrufen?

Nein, selbst Diskussionen entzweien nicht.
Aber Neid, Haß, Mißgunst, also die Werke des Fleisches, die Herzenshaltung,
die entzweien.
Und weil sich so viele nicht in Gottes Wort auskennen, haben sie Gott und damit
die Liebe nicht erkannt, und können es nicht ausleben.
Daher wandeln ja so viele im Fleisch, und daher komme die "Probleme".


Micha hat geschrieben:
Lenkt das nicht eigendlich vom wahren Kampfplatz eher ab?

Welchen Kampfplatz?
Kämpfst du noch, oder hast du den Sieg Jesu schon?


Micha hat geschrieben:
Was sagt Paulus denn? Hütet Euch vor denen, die Spaltungen hervorrufen.

Ein wenig vor diesem Vers in der Bibel und ein wenig weiterlesen, und
man sieht, wenn er damit meint ;-)


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Neuer BeitragVerfasst: 11/3/2007, 15:41 
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Also, ich habe diese Mittagsstunde genutzt, um mir die kompletten Ausführungen von Motte und Co. nochmal zu Herzen zu führen. Puh! Habe auch viele Biblestellen gelesen, die zu diesen Versen (in Korinther und Timotheus) dazu gehören. Wisst ihr, was ich denke? Bei meinem "Studium" bin ich - gerade bei Mottes Ausführungen - ein paar mal gestolpert, fand einiges nicht so logisch und einleuchtend, konnte einige Rückschlüse nicht ganz nachvollziehen.

Habe mich dann den Versen gewidmet, in denen Gottes Bild für uns MENSCHEN (nicht Männern) deutlich wird, wer wir sind, wenn wir neu geboren werden usw. Und ich habe zum HG gesagt, er soll mir echt sein Wort offenbaren. Das ist das entscheidende. Ich will nicht glauben und wissen, weil Motte weiß oder Micha oder Achim oder ...., ich will glauben, weil Jesus es sagt. Und er spricht zu mir durch den HG, er führt mich in die Wahrheit, er erklärt mir die Dinge in SEINEM Wort, oder? Dann kann es also nicht sein, dass wir alle irgendwie nett unterschiedliche Meinungen haben und ein wenig hiervon nehmen und ein wenig davon. ES gibt nur eine Wahrheit, und diese Wahrheit will der HG uns doch offenbaren. Wir müssen glaube ich viel mehr lernen, dass die Bibel wirklich lebendig ist und Gott uns sein Wort mehr und mehr erklären möchte. Und als Ergebniss kann nicht rauskommen: a oder b oder c oder vielleicht doch d...? Das ist wie bei einer mathematischen Aufgabe: Falsch ist falsch und richtig ist richtig. Und richtig ist das, was Gott sagt und nicht das, was Menschen sagen. Lasst uns doch danach immer mehr ausstrecken und echt erkennen wie was gemeint ist. Ich bin Gott dankbar, dass die Bibel nicht tot sondern lebendig ist und ich bin dankbar, dass er zu mir spricht.

Wenn du die Ausführungen liest zu diesem Thema, sag dem HG, dass er zu dir sprechen soll, er wird es tun und du "wirst die Wahrheit erkennen und sie wird dich frei machen" FREI!!!!!!!!!!!

Viel Spaß wünsche ich euch dabei ;-)


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